Brunsbütteler Lager groß genug für alle Castoren

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16. Mai 2013, 01:14 Uhr

Kiel | Auf dem Gelände des stillgelegten Kernkraftwerks Brunsbüttel können theoretisch alle 26 Castor-Behälter zwischengelagert werden, die Deutschland in den kommenden Jahren aus den Wiederaufarbeitungsanlagen La Hague und Sellafield zurücknehmen muss. "Selbst dieses Maximum dürfte kein Problem sein", sagte der Vorsitzende der Entsorgungskommission des Bundes, Michael Sailer, gestern im Wirtschaftsausschuss des Landtags. Zugleich machte er deutlich, dass jeder der bundesweit 15 Standorte von Atomkraftwerken wie Gorleben geeignet sei, die Castoren aufzunehmen. Alle Anlagen seien nach der Nuklearkastrophe im japanischen Fuku-shima einem Stresstest unterzogen worden. Danach sei Brunsbüttel gegen Flugzeugabstürze, Sturmfluten oder Erdbeben gewappnet. Umweltminister Robert Habeck (Grüne) bekräftigte die Bereitschaft, einen Teil der Castoren aufzunehmen.

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