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Havarie der „Sea Gale“ : Brand auf Offshore-Versorger vor Helgoland

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Havarie auf der „Sea Gale“: Gleich drei Feuer lodern auf dem Offshore-Versorgungsschiff nördlich von Helgoland auf. Flammen sind im Maschinenraum zu sehen. Spezialkräfte bringen die Brände schnell unter Kontrolle.

Cuxhaven/Helgoland | Einsatzkräfte haben am Dienstag in der Nordsee einen Brand auf dem dänischen Offshoreversorger „Sea Gale“ gelöscht. „Wir sehen kein Feuer mehr“, sagte ein Sprecher des Havariekommandos in Cuxhaven am Nachmittag. Im Maschinenraum sowie im Abgassystem des 24 Meter langen Schiffes hatte es seit dem Morgen insgesamt drei Brandherde gegeben. Die drei Besatzungsmitglieder des rund 15 Seemeilen (entspricht 28 Kilometern) nördlich von Helgoland havarierten Schiffs blieben unverletzt.

Neben dem Mehrzweckschiff „Mellum“ waren an dem Löscheinsatz auch die Fregatten „Mecklenburg-Vorpommern“ und „Hamburg“ beteiligt. Auch der Tanker „Spessart“ weilte vor Ort, um die Besatzung der „Sea Gale“ zu unterstützen. Zwei der drei Feuer konnten gemeinsame Teams der Schiffe erfolgreich löschen. Den dritten Brandherd schäumte ein Havariekommando-Team speziell ausgebildeter Feuerwehrleute für den Einsatz auf Seeschiffen mit Löschmittel aus. Zuvor hatten Brandbekämpfer des Mehrzweckschiffs „Mellum“ das Schiff mit Wärmebildkameras untersucht.

Am Dienstagmorgen hatte die Besatzung des Schiffes zur Versorgung von Offshoreplattformen Feuer im Maschinenraum gemeldet. Die zu diesem Zeitpunkt an Bord weilenden zwölf Arbeiter von Offshore-Firmen verließen den Offshoreversorger daraufhin und wurden von anderen Schiffen an Bord genommen.

Nach Angaben des Havariekommandos blieb eine Brandwache an Bord der „Sea Gale“. Am Abend traf der von der Reederei des Havaristen angeforderte Schlepper ein, um das Schiff nach Dänemark zu bringen. Das Mehrzweckschiff „Mellum“ begleitete den Angaben zufolge den Verband bis alle Windparks passiert waren.

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erstellt am 20.Mai.2014 | 16:08 Uhr

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