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Artenschutz: Kröten erfolgreich umgesiedelt

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der 3. März ist weltweit der Tag der gefährdeten Tiere – er erinnert an die Unterzeichnung des Washingtoner Artenschutzübereinkommens im Jahr 1973. Die Stiftung Naturschutz legt in diesem Jahr den Fokus auf den Amphibienschutz. 29 Prozent aller Amphibien sind nach Angaben der Stiftung weltweit in ihrem Bestand bedroht. Als Gründe gelten Zerstörung der Lebensräume, Einsatz von Pestiziden und Dünger in der Landwirtschaft, der Klimawandel und eingewanderte Arten.

Besonders freut die Stiftung deshalb die erfolgreiche Wiederansiedlung von Kreuzkröten im Glasmoor in Norderstedt durch die Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein, eine Tochtergesellschaft der Stiftung. Die Umsiedlung war vor fünf Jahren durch die Erweiterung eines Umspannwerks nötig geworden. 13  000 daumennagelgroße Jungkröten und 23  000 Kaulquappen bildeten die Vorhut für eine neue Population im Glasmoor, 2011 wurden 13 Männchen und drei Weibchen umgesiedelt. Inzwischen haben die Kröten im Glasmoor einen stabilen Bestand gebildet.

>Mehr zum Artenschutz in Schleswig-Holstein im Internet auf shz.de

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erstellt am 02.Mär.2015 | 15:24 Uhr

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