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A 7: Sonderburg profitiert

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erstellt am 15.Aug.2013 | 01:14 Uhr

Sonderburg | Der Flughafen Sonderburg auf der dänischen Insel Alsen verzeichnet seit der Teilsperrung der Rader Hochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal mehr Fluggäste aus dem Norden Schleswig-Holsteins. Das sagt Flughafen-Sprecherin Anne Jette Jensen. Nachgezählt haben die Betreiber zwar noch nicht, "auf unseren Parkplätzen stehen aber merklich mehr Autos mit deutschem Kennzeichen", so Jensen. Allerdings: Seit wenigen Wochen hat die Fluggesellschaft Alsie Express neue Flüge nach Kopenhagen im Angebot, die sich besonders an Geschäftsreisende wenden. "Wie sehr die Zunahme von deutschen Reisenden darauf zurückzuführen ist, können wir nicht nachvollziehen", sagt Jensen. Ein umgekehrter Effekt ist bislang ausgeblieben: "Auswirkungen der Brücken-Probleme auf das Passagieraufkommen spüren wir überhaupt nicht", sagte gestern eine Sprecherin des Hamburger Flughafens.

Derweil überlegen die dänischen Unternehmer, wie sie ihre Transporte künftig zuverlässig nach Süden bringen können. Die Reederei Blue Water Shipping etwa hat eine neue Ro-Ro-Fährverbindung von Esbjerg nach Niedersachsen eingerichtet - und zwar über die Dauer der Brückenreparatur hinaus.

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