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50 Jahre Freiwilligendienst: Wo junge Menschen sich weiterentwickeln

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

shz.de von
erstellt am 02.Apr.2014 | 12:22 Uhr

Saskia Matz (16) ist eine von derzeit rund 1600 Freiwilligen, die ihr soziales Jahr (FSJ) in Schleswig-Holstein absolvieren. Sie arbeitet bei der Stiftung Drachensee in Kiel zusammen mit Menschen, die verschiedenste Handicaps haben. Eine Hemmschwelle gab es für sie nie, sagt sie: „Ich bin damit groß geworden, mein Cousin und meine Cousine sind behindert. Meine Mutter arbeitet selbst in so einer Einrichtung.“

Eigentlich wollte sie mit dem FSJ nur die Zeit bis zu ihrer Ausbildung als Zahnmedizinische Assistentin überbrücken. „Doch hier habe ich gemerkt, dass soziale Arbeit das richtige für mich ist.“ Im August beginnt sie ihre Ausbildung zur Pflegeassistenz.

„Genau so soll es sein“, freute sich Sozialministerin Kristin Alheit (SPD), „die jungen Menschen sollen sich erproben und neugierig gemacht werden auf die verschiedensten sozialen Dienste“. Sie würdigte zum 50-jährigen Bestehen des FSJ das Engagement der Organisationen und verwies darauf, dass das Land von derzeit rund 1600 Plätzen 800 fördert.

Bildungsreferentin Anne Rudeck vom Paritätischen Wohlfahrtsverband ist zuständig für die 25 Bildungstage, die innerhalb des FSJ absolviert werden müssen. „Wir stellen am Ende immer wieder fest, dass sich die Teilnehmer neben den Fähigkeiten ihrer Einsatzstelle auch persönlich enorm weiterentwickelt haben.“ Saskia Matz nickt, als sie das hört. „Das stimmt. Ich wurde herzlichst empfangen und kann mich überall ausprobieren. Für mich war das die beste Entscheidung.“

> Infos im Internet unter

sozialministerium.schleswig-holstein.de

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