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20 Kilometer Stau in Richtung Norden

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Rendsburg | Die Baustelle an der Rader Hochbrücke bei Rendsburg hat am Wochenende erneut für lange Staus auf der Autobahn 7 gesorgt. Besonders viel Geduld brauchten Autofahrer am Sonnabend, als sich der Verkehr vor der Brücke in jede Richtung auf 20 Kilometer Länge staute.

Wie die Landesmeldestelle Kiel mitteilte, standen Autofahrer eine Stunde lang oder noch länger im Stau. Gestern ging es auf der A 7 etwas nervenschonender ab. In Richtung Norden registrierte die Polizei "nur" bis zu sechs Kilometer zähfließenden Verkehr, in Richtung Süden waren es acht Kilometer.

Die Brücke an der A 7 ist für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen aus Sicherheitsgründen gesperrt, was den Verkehr zwischen Hamburg und Dänemark seit Wochen stark beeinträchtigt. Die Sicherung der maroden Betonpfeiler wird noch Monate in Anspruch nehmen. Auch die zugelassenen, kleineren Fahrzeuge können in beide Richtungen nur jeweils eine Spur auf der Brücke nutzen.

Die schleswig-holsteinische CDU forderte am Sonnabend auf einer Klausurtagung in Ahrensburg einen "Masterplan Nordeuropäische Verkehrsinfrastruktur". Der Landesvorsitzende Reimer Böge und Landtagsfraktionschef Johannes Callsen warfen der Landesregierung von SPD, Grünen und SSW Missmanagement bei der Reparatur der Rader Hochbrücke vor. Zudem fehle es an politischem Willen, notwendige Projekte umzusetzen.

Nach heftiger Kritik verwarf die Gewerkschaft Verdi in der vergangenen WOche ihren Plan, den Rendsburger Kanaltunnel zu bestreiken. Verdi wollte die Ausweichroute, über die ein Großteil des Schwerverkehrs um die Hochbrücke herumgeleitet wird, zunächst bestreiken. Damit sollte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) zu Tarifgesprächen gezwungen werden.

Zweitgleich hat die Gewerkschaft wegen der geplanten Umstrukturierung der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung die Mitarbeiter zum Arbeitskampf aufgerufen. siehe auch Wirtschaft

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erstellt am 12.Aug.2013 | 01:14 Uhr

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