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Regionalexpress Kiel : 18-Jähriger sprüht Pfefferspray im Zug - Sechs Verletzte

vom

Am Sonntagabend hatte ein alkoholisierter junger Mann mit Pfefferspray im Zugabteil gesprüht. Sechs Personen wurden verletzt.

shz.de von
erstellt am 15.Sep.2014 | 13:51 Uhr

Lübeck | Am Sonntagabend wurden fünf Menschen in einem Regionalexpress verletzt. Die Bundespolizei wurde darüber informiert, dass ein junger Mann Pefferspray im Zugabteil des Regionalexpress Kiel - Lübeck versprüht.

Als der Zug in den Lübecker Hauptbahnhof einlief, wurde der 18-Jährige bereits von der Bundespolizei erwartet. Die Beamten nahmen den Mann mit zur Dienststelle um seine Identität festzustellen und Anzeige zu erstatten. Die fünf Personen, die sich in dem entsprechenden Zugabteil befunden hatten, wurden von Sanitätern erstversorgt. Man empfahl ihnen die Weiterversorgung in einer Klinik.

Ein Bundespolizist, der die weggeworfene Pfefferspraydose aus dem betroffenen Zugabteil holen wollte, klagte anschließend ebenfalls über starke Augenreizungen. Er musste seinen Dienst abbrechen und sich ebenfalls in ärztliche Behandlung begeben.

Der 18-Jährige, bei dem ein Alkoholwert von 1,29 Promille festgestellt wurde, konnte nach Anzeigenerstattung die Diensträume der Bundespolizei verlassen.

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