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Meldungen

24. Oktober 2017 | 05:49 Uhr

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

shz.de von
erstellt am 12.Okt.2013 | 12:16 Uhr

Blitzermarathon: Weniger Unfälle mit Verletzten



Hinter den Norddeutschen liegt der wohl verkehrssicherste Tag des Jahres. Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Verletzten hat sich während des Blitzmarathons in Hamburg und Schleswig-Holstein halbiert. 15 Verkehrsunfälle mit Verletzten gab es von Donnerstag bis Freitag früh um 6 Uhr in Hamburg, normalerweise seien es um die 30, sagte Polizeisprecherin Sandra Levgrün gestern. Für Schleswig-Holstein sollen endgültige Zahlen erst Ende des Jahres mit der Unfallstatistik genannt werden. Sprecher Lothar Gahrmann schätzte das Ergebnis jedoch ähnlich wie in der Hansestadt ein. Die Autofahrer hatten ihr Fahrverhalten an den 24-Stunden-Blitzermarathon angepasst. Die Polizei hatte die Aktion im Vorfeld angekündigt, auch die Straßen, in denen geblitzt wurde, waren bekannt. In Hamburg fuhren 299 850 Autos an den Messinstrumenten der Polizei vorbei. 2851 fuhren zu schnell. Polizeivizepräsident Reinhard Fallak zeigte sich „positiv überrascht“. In Schleswig-Holstein kontrollierte die Polizei 73 798 mal das Tempo, 4295 Fahrer waren zu schnell – knapp sechs Prozent. Auch dieser Wert sei zwar halb so hoch wie üblich. Doch liege er erheblich über Hamburg mit einem Prozent.

Feuerwehr-Protest gegen Überbelastung



Aus Protest gegen befürchtete schlechtere Arbeitsbedingungen haben Hamburger Feuerwehrleute gestern rund 800 Unterschriften an die Innenbehörde übergeben. „Mittlerweile sind wir es leid, immer wieder auf unsere prekären Arbeits- und Gehaltsbedingungen hinzuweisen und von den Verantwortlichen mit Sätzen wie ‚Ich bedauere es selbst, aber...‘ abgewiesen zu werden“, heißt es in einer Erklärung der Gewerkschaft Verdi. Es gebe immer noch zu wenig Personal bei der Hamburger Feuerwehr, kritisierte Sieglinde Frieß von der Gewerkschaft Verdi: „Sie arbeiten hart an der Belastungsgrenze.“ Die Innenbehörde verwies dagegen auf eine Ausbildungsoffensive bei der Feuerwehr, rund 80 Nachwuchskräfte werden demnach jedes Jahr zusätzlich eingestellt.

Hundehasser legt scharfkantige Köder aus



Ein Glück, dass der Hund auf sein Frauchen hört: Als eine 31-jährige Lübeckerin im Stadtteil St. Gertrud an der Bushaltestelle im Heiweg gestern Vormittag mit ihrem Golden Retriever spazieren ging, ließ dieser auf ihr Kommando von einem gefährlichen Gegenstand ab – eine scharfkantige Abdeckung mit Metallklemmen. Besonders fies: Das in Papier eingewickelte Stück war mit reichlich Leberwurst beschmiert. Die Polizei ermittelt und erbittet Hinweise unter der Tel. 0451-1310.

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