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Viel geklickt auf shz.de : Meistgelesen im August: Mohrenkopf, Stromausfall und nackte Bäuerin

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Aus der Onlineredaktion

Ein August mit sehr vielfältigen Themen geht zu Ende: Diese zehn Artikel stießen bei den Lesern von shz.de auf das größte Interesse.

10. Oberschenkel im Standesamt gebrochen, geheiratet wird trotzdem

Die wohl erste Trauung in der Hocke: Jila und Gerhard Züchner werden am Unfallort getraut.

Die wohl erste Trauung in der Hocke: Jila und Gerhard Züchner werden am Unfallort getraut.

Foto: Privat

Das Wedeler Hochzeitspaar hat für den schönsten Tag des Lebens an alles gedacht – nur nicht an rutschfeste Schuhe. Als sich die Braut das Bein bricht, heißt es improvisieren und sich auf die Zähne beißen. Der Notarzt wird gerufen und der Pastor hält so lange die Predigt auf dem Gang.

 

9. Fähre Brunsbüttel-Cuxhaven: So schnell geht es nach Niedersachsen

Schleswig-Holstein ist um eine Verkehrsader reicher. Die neue Elbfähre zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven macht die Fahrt in den Süden für manche einfacher. Doch wie lange nimmt die Überfahrt in Anspruch und was kostet sie? Und wie verhält es sich im Vergleich mit der Glückstadt-Wischhafen-Fähre? Acht Fragen und Antworten bringen Licht ins Dunkel.

 

8. Helios-Klinikum Schleswig: „Was im Krankenhaus passiert, ist menschenunwürdig“

Nasses Bett voller Kot und Blutreste, Verpflegung bei Brot und Wasser: Eine Schleswigerin schildert in einem offenen Brief, wie es ihrem 90-Jährigen Großvater im Helios-Klinikum in Schleswig erging. Dabei kommen schlimme Zustände an Tageslicht.

 

7. Laptop nach Diebstahl geortet: Warum die Polizei nichts unternimmt

Einer Flensburger Studentin wird ihr Laptop aus der Wohnung gestohlen. Über eine App versucht sie, das Gerät zu orten. Es funktioniert, aus einem Gebäude in der Norderstraße kommt das Signal. Doch der Arm des Gesetzes reicht nicht bis in die Wohnung der Diebe. Warum die Polizei nichts tun kann.

 

6. Das Hundedrama von Hollingstedt

Selten hat ein Thema auf shz.de die Leser bei Facebook zu so vielen Kommentaren animiert wie dieses Schicksal: Der querschnittsgelähmte Flat-Coated Retriever Jack wurde von Mitarbeitern des Tierschutzvereins Schleswig in Hollingstedt gefunden. Das gequälte Tier war mehr als acht Wochen lang unter einem Wohnwagen angekettet gewesen. Eine Rettung des zweijährigen Hundes schien zunächst noch möglich. Der Amtstierarzt wollte den Hund am folgenden Tag zunächst untersuchen lassen. Beim Transport erlitt Jack unter ungeklärten Umständen einen weiteren Unfall und musste eingeschläfert werden.

 

5. Wacken-Lineup 2016: Diese Bands kommen im nächsten Jahr

Fans können schon am Montag Tickets für 2016 kaufen.
  Foto: Dewanger
 

Das W:O:A war noch voll im Gange, da gab Veranstalter Thomas Jensen schon die ersten Bands bekannt, die im nächsten Jahr beim größten Metal-Fest der Welt die Lautstärke aufdrehen werden. Zu den bestätigten Acts gehören unter anderem Henry Rollins - Spoken Word, Blind Guardian, Axel Rudi Pell und Pyogenesis.

 

4. Junge Landwirtin lässt die Hüllen fallen

Zwölf Monate mit zwölf Motiven: Jana Heeckt aus Neuendorf-Sachsenbande posiert auf und vor diversen Maschinen für den Agrarkalender 2016. Als Model für die Agrar-erfahrenen Fotografen Marcel Dommaschke und Yvonne Prigge („Agrar Photography“) ließ sie fast alle Hüllen fallen.

 

3. Ehemalige Notunterkunft: Das große Aufräumen in der Turnhalle

Die Sporthalle der Gemeinschaftsschule Brachenfeld in Neumünster wurde fünf Wochen lang als Notunterkunft für Flüchtlinge genutzt, danach hieß es groß Reinmachen. Unzählige Stellwände, Tische und Bänke sowie der Teppichboden wurden von den Helfern abgebaut und weggeschafft, damit die Sporthalle zum Beginn der Schulzeit am 31. August wieder für ihren angestammten Zweck zur Verfügung steht.

 

2. Stromausfall legt große Teile Flensburgs lahm

Hunderttausend ohne Strom: Flensburg kann von Glück sagen, dass der große Stromausfall am 9. August 2015 auf einen Sonntag fiel. Eine Möwe war zwischen zwei 60.000-Volt-Kabel gekommen und hatte einen Kurzschluss verursacht. In dessen Folge wurden Stadt und Umland für etwa zwei Stunden von der Elektrizität abgeschnitten.

 

1. „Zum Mohrenkopf“ in Kiel: Restaurant-Name im Rampenlicht

In einer Zeit, in der das Wort Negerkuss politisch korrekt durch Schokokuss ersetzt wird, nennt ein Kieler Gastronom sein Restaurant „Zum Mohrenkopf“. Selbst Journalisten der „Süddeutsche Zeitung Magazins“ reisten nach Kiel, um den Besitzer des Lokals in der Nähe des Exerzierplatzes aufzusuchen und die Frage nach dem „Warum“ zu stellen. „Ich bin Mohr“, stellt Andrew Onuegbu klar. „Der Mohr stand im Mittelalter als Auszeichnung für gute Küche“, erklärt der Koch aus Nigeria.

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erstellt am 31.Aug.2015 | 15:29 Uhr

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