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Zahlen der DLRG : Mehr Badetote in SH und weniger in Hamburg

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In Schleswig-Holstein sind in diesem Jahr bislang mehr Menschen ertrunken als im Vorjahreszeitraum. In Hamburg sank die Zahl.

Bad Nenndorf | Von Januar bis Mitte August dieses Jahres sind in Schleswig-Holstein 23 Menschen ertrunken und damit sieben mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Donnerstag in Bad Nenndorf bekanntgab, sank in Hamburg die Zahl der Badetoten von 11 auf vier. Insgesamt kamen in den ersten acht Monaten des Jahres in deutschen Gewässern 306 Menschen ums Leben.

Die Hitzewelle im Juli habe zu der hohen Zahl von Badetoten beigetragen, gab die DLRG an. „Leichtsinniges Verhalten, Unkenntnis über die lokalen Gefahren, Selbstüberschätzung und das Missachten von Warnhinweisen wie der roten Badeverbotsflagge sind wesentliche Ursachen der tödlichen Unfälle gewesen“, sagte DLRG-Präsident Hans-Hubert Hatje. In der Ostsee führten über mehrere Wochen außergewöhnlich starke Winde aus östlicher Richtung zu gefährlichen Unterströmungen, die einigen Menschen zum Verhängnis wurden. Insgesamt gingen aber im Vergleich zum Vorjahr die tödlichen Wasserunfälle in Deutschland um 15 Prozent zurück. Gut die Hälfte der Opfer waren 50 Jahre und älter, 80 Prozent waren männlich.

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erstellt am 11.Sep.2014 | 15:11 Uhr

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