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Pkw-Neuzulassungen in SH und Hamburg : Mehr Autos auf den Straßen - aber weniger Diesel

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Einen riesigen Prozentzuwachs gibt es bei Hybridwagen und Elektroautos. Ihr Anteil ist insgesamt dennoch weiter gering.

In Schleswig-Holstein wurden im vergangenen Jahr nach Statistiken des Kraftfahrt-Bundesamtes insgesamt 85.640 fabrikneue Pkw zugelassen und damit 6,5 Prozent mehr als 2015. Dabei stieg die Zahl der benzinbetriebenen Fahrzeuge um 9,2 Prozent auf 46.095, während Autos mit Dieselmotor um 2,5 Prozent auf 37.739 zulegten. Der Anteil der Dieselfahrzeuge an den Pkw-Neuzulassungen ging damit leicht auf 44,1 Prozent zurück, wie das Statistikamt Nord am Donnerstag weiter berichtete.

Der Dieselskandal hinterlässt zunehmend seine Spuren auf dem Automarkt.

Im ersten Halbjahr 2017 fiel der Trend zu benzingetriebenen Autos mit einem Plus von 13,8 Prozent noch deutlicher aus. Dagegen wurden 7,8 Prozent weniger Dieselautos neu zugelassen. Die Zahl der neu angemeldeten Autos mit Elektromotor verdoppelte sich gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum. Dabei betrug der Zuwachs bei Hybrid-Fahrzeugen 90 Prozent und bei reinen Elektro-Autos 126 Prozent.

Dennoch ist der Anteil der Fahrzeuge mit alternativen Antriebsarten noch sehr gering. Mit Stand 1. Januar 2017 waren in Schleswig-Holstein 1.613.213 Pkw angemeldet. Darunter befanden sich 21.724 Autos mit alternativem Antrieb (Gas, Hybrid, Elektro). Das entspricht einem Anteil von 1,3 Prozent.

Neuzulassungen in Hamburg

In Hamburg sind im vergangenen Jahr mit knapp 136.000 Pkw 1,6 Prozent mehr Neuwagen zugelassen worden als im Jahr davor. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt am Donnerstag mitteilte, sind jetzt insgesamt rund 772.000 Pkw mit HH-Kennzeichen unterwegs.

Jedes zweite Modell bei den Neuzulassungen war erneut ein Diesel (75.348), gefolgt von Benzinern (59.051) und Hybrid- und Elektroautos (1402). Insgesamt wurden den Angaben zufolge 358 Wagen mit reinem Elektroantrieb neu zugelassen. Der Anteil der „grünen“ Autos in Hamburg insgesamt - inklusive Gas und Hybridantrieb - liege damit bei 1,4 Prozent.

Das Vertrauen in die Dieseltechnik schwindet scheinbar weiter: So setzte sich auch im ersten Halbjahr dieses Jahres der Trend fort. Der Anteil ging im ersten Halbjahr 2017 um 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurück. Der Anteil von Benzinern stieg dagegen um 16 Prozent.

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erstellt am 27.Jul.2017 | 12:41 Uhr

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