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Nach Streit um Kündigungen : Mehr als 87 Prozent der DRK-Schwestern wollen am UKSH bleiben

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Das Klinikum hat fast 1000 Schwestern und Azubis zum Jahresende gekündigt.

Kiel | Mehr als 87 Prozent der DRK-Schwestern haben sich für den Verbleib am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) entschieden. „Wir wissen, dass diese Entscheidung vielen im UKSH tätigen Mitgliedern der Schwesternschaften nicht leicht gefallen ist“, sagte UKSH-Vorstandschef, Prof. Jens Scholz, am Montag.

Vorausgegangen war ein wochenlanger Konflikt zwischen UKSH und den DRK-Schwesternschaften. Hintergrund sind die Kündigungen des UKSH gegenüber den DRK-Schwesternschaften zum Jahresende 2015. Fast 1000 Schwestern und Auszubildende sind betroffen.

Bis zum 21. Februar konnten sich die Schwestern auf ihre gekündigten Stellen allein bewerben - was nun die überwiegende Mehrzahl den Angaben zufolge gemacht hat. Danach sollte eigentlich die öffentliche Ausschreibung beginnen.

Das UKSH teilte am Montag jedoch mit, die Frist bis zum 7. März zu verlängern. Das Klinikum möchte die DRK-Schwestern selber anstellen und so nach eigenen Angaben etwa 750.000 Euro im Jahr sparen. Dagegen kommt ein Gutachten im Auftrag der Schwesternschaften zu dem Ergebnis, das bisherige Modell der sogenannten Gestellungsverträge sei für das UKSH um mindestens 253.000 Euro bis zu einer Million Euro günstiger.

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erstellt am 23.Feb.2015 | 19:08 Uhr

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