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Maskottchen "Baddie" wirbt um neue Gäste

vom

Defizitäre Schwimmbäder belasten den Haushalt der Hansestadt Lübeck erheblich

shz.de von
erstellt am 24.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Lübeck | Die Lübecker Schwimmbäder wollen neue Gäste gewinnen. Ein erster Schritt ist jetzt getan: Das neue Maskottchen wurde in der Schwimmhalle Ziegelstraße von Senatorin Annette Borns feierlich auf den Namen Baddie getauft. Die Teilnehmer hatten zu ihrem Namensvorschlag auch jeweils ein Bild des Pinguins mitgeschickt.

Die Lübecker Schwimmbäder haben mit hohen Defiziten zu kämpfen. Vor zehn Jahren zahlte die Hansestadt noch zehn Millionen Euro für die öffentlichen Bäder, im vergangenen Jahr waren es nur noch 3,971 Millionen Euro. Um weiter zu sparen, sollte sogar das Freibad im Stadtteil Moisling geschlossen werden. Doch die Politik entschied sich dann für einen anderen Weg: Die Bäder sollen verstärkt um neue Kunden werben. Eine erste Idee steuerte SPD-Fraktionschef Jan Lindenau bei: einen Pinguin als Maskottchen. Kinder waren aufgerufen, sich einen passenden Namen auszudenken. Die Jury überzeugte der Vorschlag von gleich mehreren Kindern: Baddie. Der Pinguin wird in Zukunft die Lübecker Schwimmbäder bei öffentlichen Auftritten repräsentieren.

Unter den 186 Teilnehmern, die Namensvorschläge angegeben haben, wurden fünf Gewinner ausgelost, die jeweils eine Zwölferkarte für die Schwimmbäder bekommen. Aber auch weitere Maßnahmen, um die Schwimmbäder attraktiver zu machen, sind bereits in Vorbereitung. So soll es Geburtstagspartys geben und spezielle Angebote für ältere Besucher. Und über Facebook ist das städtische Unternehmen direkt ansprechbar und nimmt Kritik und Vorschläge entgegen.

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