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Albig vs. Günther : Wer hat das TV-Duell gewonnen? shz.de-Leser sind sich uneins

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Das einzige TV-Duell zur Landtagswahl hat keinen klaren Sieger hervorgebracht. Ein Blick auf verschiedene Umfragen.

Lübeck | Offensiv, manchmal sogar angriffslustig und keineswegs norddeutsch unterkühlt verläuft das TV-Duell der Ministerpräsidenten-Kandidaten in Schleswig-Holstein. Zwölf Tage vor der Landtagswahl stellten sich Regierungschef Torsten Albig (SPD) und CDU-Spitzenkandidat Daniel Günther in der „Wahlarena“ des NDR in Lübeck am Dienstagabend den Fragen von rund 140 Wählern sowie dem Fernseh-Chefredakteur des NDR, Andreas Cichowicz. Bleibt die Frage, wer hat das Duell für sich entschieden?

SPD und CDU ringen darum, aus der Wahl am 7. Mai als stärkste Kraft hervorzugehen. Die jüngsten Umfragen sahen eine gute Chance für eine Neuauflage von Albigs Regierungsbündnis aus SPD, Grünen und SSW, der Partei der dänischen und friesischen Minderheit. Die CDU holt den jüngsten Meinungsbildern zufolge aber auf.

shz.de hat die Leser direkt nach dem Duell nach ihrem Eindruck gefragt. An unserer Whatsapp-Umfrage haben bis Mittwochmorgen um 9 Uhr 603 Leser teilgenommen. Auf die Frage: „Wer hat Sie mehr überzeugt?“ antworteten 40,3 Prozent mit „Torsten Albig“. Daniel Günther kam auf 31 Prozent. Immerhin 28,7 Prozent gaben, dass keiner der beiden Kandidaten sie überzeugen konnte.

 

In einer zweiten Umfrage im Bericht über die Wahlarena fiel das Ergebnis anders aus. Knapp über die Hälfte der Stimmen (51 Prozent) entfiel auf Daniel Günther. Torsten Albig sagen 42 Prozent als Sieger. Sieben Prozent konnten sich für keinen der beiden entscheiden.

 

An der Umfrage nahmen bis Mittwochmorgen 2536 Leser teil. Es konnte im Gegensatz zur Whatsapp-Umfrage allerdings mehrfach abgestimmt werden.

In einer dritten Umfrage, die von Wissenschaftlern der Universität Freiburg durchgeführt wurde, bewerteten 491 Zuschauer die Kandidaten nach dem TV-Duell. Das Ergebnis: 62,7 Prozent der Teilnehmer sehen demnach den CDU-Herausforderer als Gewinner. Mit 30,5 Prozent hat Albig das Duell verloren, 6,8 Prozent votierten unentschieden. Noch vor der Debatte hatten sich 43,3 Prozent für Albig ausgesprochen, 41,6 Prozent für Günther, berichten die Kieler Nachrichten.

Im Vorfeld der Debatte hatten sich noch 39 Prozent für Albig ausgesprochen, 33,6 Prozent für Günther.

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erstellt am 26.Apr.2017 | 10:33 Uhr

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