Landtagswahl SH 2017 : Wahlkampf kurios: Daniel Günther einsam auf dem Acker

Das Wahlplakat der CDU steht auf einem Acker in Wasbek im Kreis Rendsburg-Eckernförde.

Das Wahlplakat der CDU steht auf einem Acker in Wasbek im Kreis Rendsburg-Eckernförde.

Wer den Slogan des CDU-Spitzenkandidaten lesen will, braucht ein Fernglas. Denn für Wahlkampfplakate gibt es Vorschriften.

shz.de von
10. April 2017, 16:43 Uhr

Wasbek | „Daniel Günther. Der packt an. Für Schleswig-Holstein.“ - so steht es auf dem Wahlkampfplakat des CDU-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl in Schleswig-Holstein am 7. Mai. Nur: Wer das lesen will, braucht Adleraugen oder ein Fernglas. Das sogenannte Großflächenplakat (3,56 x 2,52 Meter) steht mehr als 50 Meter weg von der B430 einsam auf einem Acker in Wasbek bei Neumünster.

In einem Monat ist Landtagswahl. Das Acker-Plakat mit Daniel Günther ist ein Symbol, wie mau der Wahlkampf bisher läuft. Es fehlen vor allem die großen polarisierenden Themen.

Genau das gleiche Bild zwischen Kronshagen und Achterwehr, ebenfalls im Kreis Rendsburg-Eckernförde. Auch dort schütteln Vorbeifahrende den Kopf ob des einsamen Wahlplakats weitab vom Schuss.

Behördliche Vorgaben schrieben Mindestabstände von der Straße vor, sagte dazu am Montag der stellvertretende CDU-Pressesprecher Max Schmachtenberg. Die Vorgaben seien von Ort zu Ort unterschiedlich. In Kiel etwa dürften gar keine Großplakate platziert werden, in Lübeck schon. 500 Exemplare davon hat die CDU nach eigenen Angaben landesweit aufgestellt. „Sie stehen nicht alle auf dem Acker“, versicherte Schmachtenberg.

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