Landtagswahl 2017 : Reaktionen auf Albig-Rückzug: „Fehlt ihm die Kraft?“

Torsten Albig zieht sich aus der Politik zurück. Die Netz-Gemeinde fragt sich: Kann er seiner Frau jetzt noch auf Augenhöhe begegnen?

shz.de von
16. Mai 2017, 14:28 Uhr

Kiel | Torsten Albig will nicht weiter Politiker sein - neun Tage nach der krachenden Wahlniederlage seiner Partei hat der Ministerpräsident der SPD seinen Rückzug aus der Politik angekündigt. Damit tut er den Schritt, der längst überfällig war, meinen viele. Deutlich zu sehen an den Reaktionen in den sozialen Netzwerken, wo sich viele auch den Spott nicht verkneifen können.

Schon bald wird Albig kein bedeutungsvoller Politiker mehr sein - aber kann er dann überhaupt noch mit seiner Partnerin auf Augenhöhe reden? Das fragt zum Beispiel Twitter-Nutzer Andreas Busch. Er spielt damit auf Albigs von vielen als überheblich wahrgenommenes Interview mit der Bunten an, das Albig im Wahlkampf einige Stimmen gekostet haben könnte:

Andere Nutzer monieren den ihrer Meinung nach längst überfälligen Schritt - und vergleichen Albig teilweise mit NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, die sich schneller zum Rückzug durchringen konnte:

 

Oder hat er es versucht, aber es ohne „Kraft“ einfach nicht mehr geschafft? Auch diese Frage - nach dem Rücktritt der Ministerpräsidentin - wird gestellt:

 

Schon in den vergangenen Tagen hatte es auch bezogen auf den SPD-Landesvorsitzenden Ralf Stegner Rücktrittsforderungen gegeben - auch aus den eigenen Reihen. Nach Albigs Ankündigung häufen sich auch bei Twitter Kommentare in diese Richtung:

Ralf Stegner selbst hatte sich übrigens vor der Mitteilung Albigs zwar nicht direkt geäußert. Sein Tweet am Morgen lässt im Nachhinein aber aufhorchen - wollte er damit etwa etwas andeuten?

Aber - bei allem Spott - auch Lob für die Albigs Arbeit findet sich an der ein oder anderen Stelle:

 
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