Verseuchte Eier aus den Niederlanden : Landeslabor: Eier aus Schleswig-Holstein nicht mit Fipronil belastet

Ein Mitarbeiter vom Chemischen Veterinäruntersuchungsamt Krefeld schlägt ein Ei auf, um auf Rückstände zu prüfen.
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Ein Mitarbeiter vom Chemischen Veterinäruntersuchungsamt Krefeld schlägt ein Ei auf, um auf Rückstände zu prüfen.

Alle 15 Stichproben seien einwandfrei, so Verbraucherschutzministerin Sabine Sütterlin-Waack.

shz.de von
08. August 2017, 12:31 Uhr

Kiel | Das Landeslabor hat in Eiern aus schleswig-holsteinischen Hühnerbetrieben keinerlei Belastungen mit dem Insektizid Fipronil festgstellt. „Alle untersuchten 15 Stichproben von Eierchargen unserer regionalen Erzeuger sind einwandfrei“, sagte Verbraucherschutzministerin Sabine Sütterlin-Waack (CDU) am Dienstag in Kiel.

Zugleich kündigte sie aus Sicherheitsgründen weitere Proben an. Es sollen Eier aus den 40 größten regionalen Betrieben in den nächsten zwei Wochen untersucht werden.

Mit Blick auf die bundesweite Diskussion um Hühnerfleisch werde das Verbraucherschutzministerium sicherheitshalber vorsorglich landesweit stichprobenartige Kontrollen in die Wege leiten, so Verbraucherschutzministerin Sütterlin-Waack weiter: „Das Landeslabor wird dafür Masthühnchen aus ausgewählten Erzeugerbetrieben untersuchen.“

Zuletzt wurde bekannt, dass nach Schleswig-Holstein nach neuen Erkenntnissen Anfang Juli bis zu 280.000 weitere mit Fipronil belastete Eier aus den Niederlanden geliefert wurden. Das teilte das Vebraucherschutzministerium am Montag in Kiel mit. Es verwies auf am Montag eingegangene Informationen aus dem Europäischen Schnellwarnsystem.

Was Verbraucher beim aktuellen Fipronil-Skandal beachten müssen, lesen Sie hier.

mit Material der dpa

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