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Zweitliga-Aufsteiger : Land will Großteil der Kosten für Holstein-Stadion tragen

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Das Holstein-Stadion ist nicht in allen Bereichen zweitligareif. Jetzt kommt das Land als Finanzier ins Spiel.

shz.de von
erstellt am 01.Jun.2017 | 16:11 Uhr

Kiel | Fußball-Zweitliga-Aufsteiger Holstein Kiel kann mit Unterstützung der künftigen Landesregierung beim notwendigen Ausbau des Holstein-Stadions rechnen. CDU, Grüne und FDP kündigten nach Koalitionsverhandlungen am Donnerstag an, mit einem Nachtragshaushalt 15 Millionen Euro für Sportstätten bereitzustellen. „Davon sind bis zu sieben Millionen Euro für das Holstein-Stadion vorgesehen“, heißt es in einem Finanzpapier des möglichen Bündnisses. Das Stadion soll bis 2018 für 10,4 Millionen Euro umgebaut werden.

Der Verein ist aufgestiegen, das Stadion muss vergrößert werden. Kann man sich nicht einigen, müsste Holstein Kiel in der 2. Liga zunächst ans Hamburger Millerntor des FC St. Pauli oder auf die Lohmühle ausweichen, wo sonst Regionalligist VfB Lübeck spielt.

Diskutiert wird eine Übernahme von zwei Dritteln der Baukosten durch das Land. Ein Anspruch auf Förderung eines weitergehenden Stadionum- oder Neubaus besteht für den Verein den Angaben zufolge aber nicht. Das Fassungsvermögen des Stadions am Kieler Westring soll nach dem Aufstieg von aktuell 10.000 auf künftig 15.000 Plätze erhöht werden.

Die restlichen acht Millionen Euro aus dem Paket stehen für weitere Sportstätten im Land bereit. Diese müssen aus beihilferechtlichen Gründen neben dem Vereinssport aber auch für weitere öffentliche Veranstaltungen genutzt werden. Sollten die Mittel nicht abgerufen werden, stünden sie laut den Parteien auch in den Folgejahren bereit.

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