Interaktive Karte : Was für ein Theater – Das sind die Bühnen Schleswig-Holsteins

Batavia Theater-Schiff Wedel
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Auf dem 100 Jahre alten Schiff „Batavia“ wird heute Theater gespielt.

Kabarette, Komödien, Puppenspiele, Disneydarbietungen und Aufführungen altbekannter Märchen: SH hat alles zu bieten.

shz.de von
28. Mai 2018, 22:56 Uhr

Ob alte Gemäuer oder moderne Spielstätten: Schleswig-Holstein hat zahlreiche Theaterhäuser. Von Krimi-Vorführungen für Erwachsene über Märchen- und Figuren-Theater für Kinder bis hin zu Mitmach-Shows für die ganze Familie bieten die Bühnen des Landes eine bunte Vielfalt an Inszenierungen. Auf einer interaktiven Karte finden Sie die verschiedenen Theaterbühnen.

Wer etwas mehr über den Hintergrund der Spielstätten oder die Geschichte des Theaters erfahren möchte, findet in folgender Auflistung mehr Informationen zu ausgesuchten Theatern.

Freilichttheater am Kalkberg Bad Segeberg (Karl-May-Spiele)
Besteht seit 1937
Besucherplätze 7793 Sitzplätze
  3767 Stehplätze
  11.500 Plätze insgesamt
Größe 17.000 Quadratmeter

Das Freilichttheater am Kalkberg bietet Platz für 11.500 Besucher und besitzt ein professionelles Umfeld mit modernster Technik, Servicedienstleitungen und guter Verkehrsanbindung.

„Open Air Bad Segeberg“ hat Weltstars wie Bob Dylan, David Bowie, Elton John und Stevie Wonder, aber auch Top-Entertainer aus Deutschland wie Peter Maffay, Marius-Müller-Westernhagen und Wolfgang Petry auf die Bühne geholt.

Auch Vereine, Verbände, Institutionen, Hörfunk und Fernsehsender mieten das Freilichttheater, um ihren Gästen ein Open-Air-Erlebnis zu bieten.

Seit 1952 finden die Karl-May-Spiele dort statt. In diesem Jahr wird das Abenteuer „Winnetou und das Geheimnis der Felsenburg“ aufgeführt. Es spielt in Mexiko.

Hier gibt es Tickets.

Zaubertheater Lübeck
Besucherplätze           35

Das Lübecker Zaubertheater bietet Zaubershows für Erwachsene, Comedy, Tischzauberei und Gedankenlesen. Die Gäste sind hier nicht nur unbeteiligte Zuschauer, sondern werden als Gruppe mit ins Geschehen einbezogen.

Roland Henning ist seit mehr als 15 Jahren professioneller Zauberkünstler und als Nordzauberer schon lange über die Grenzen Norddeutschlands hinaus bekannt.

Hier gibt es mehr Informationen.

Orpheus Theater Flensburg
Besteht seit 25 Jahren
Besucherplätze 60

Neben Atmosphäre und Ambiente sind die Programme des Theaters eine Herzensangelegenheit und gleichzeitig eine ambitionierte Aufgabe der Veranstalter.

Weil sie sich nicht als Unterhaltungs-Supermarkt verstehen, wird jedes Angebot sorgfältig ausgesucht, damit die Gäste stets auf hohem Niveau unterhalten werden können.

Eine Bar, Kronleuchter, Säulen in Messingbeschlägen, viele Spiegel und Kerzenlicht bilden die Kulisse des Theaters. Ebenso scheint die Grenze zwischen Bühne und Parkett aufgrund der Nähe zu den Künstlern aufgehoben. Hier geht es zum Spielplan.

Stadttheater Flensburg
Besteht seit 1894
Besucherplätze 850

Die Theatergeschichte Flensburgs reicht nachweislich bis in das Jahr 1450 zurück. In St. Marien führten Bürger unter der Anleitung von Geistlichen ein Passionsspiel auf. Mit der Gründung der Lateinschule 1560 kam es zur Aufführung von Schuldramen, die sich am Vorbild der römischen Autoren Plautus und Terenz orientierten.

1795 eröffnete das erste bürgerliche Theater Schleswig-Holsteins seinen Spielbetrieb. Nach dem Brand des Wiener Ringtheaters Anfang Dezember 1881 wurden alle Theatergebäude in Deutschland auf ihre Brandsicherheit überprüft. Das 85 Jahre alte Haus, ein 30 Meter langer und 15 Meter breiter Holz-Steinbau, konnte die Kriterien nicht erfüllen. Daher riss man es 1883 ab.

Seit 1882 plante man einen Neubau, doch der konnte erst 1894 eröffnet werden. 850 Plätze standen zur Verfügung. Als erster Direktor pachtete für 3000 Mark Emil Fritzsche das noch heute genutzte Theater.

Heute ist das Schleswig-Holsteinische Landestheater und Sinfonieorchester ein modernes Unternehmen mit rund 380 Beschäftigten und über 700 Vorstellungen pro Spielzeit.

Betrieben wird es in der Rechtsform einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung, an der Spitze mit dem Generalintendanten und alleinigen Geschäftsführer Peter Grisebach, der die GmbH seit August 2010 leitet.

Der Verwaltungssitz ist seit 2016 von Schleswig nach Rendsburg verlegt.

Hier gibt es mehr Informationen.

Theaterschiff Batavia Wedel
Besteht seit 25 Jahren
Alter des Schiffs 100 Jahre
Besucherplätze 70

Die Batavia ist ein Kulturschiff und Theater in Wedel mit Gaststätte, Kneipe, Biergarten und Blick auf Sonnenuntergänge.

Zur Rechten erstreckt sich das Grün der Marschkoppeln, gesäumt von hohen alten Bäumen. Zur Linken liegt die Batavia.

Das Schiff mit seiner wechselvollen Geschichte, um das sich unzählige Historien und Anekdoten ranken, wurde von seinem heutigen Besitzer, Hannes Grabau, vor Jahren erworben und hinübergerettet in die Gegenwart.

Auf große Fahrt geht der alte Kasten längst nicht mehr, dafür hat schon die Eindeichung gesorgt, aber „der Käpt’n“ (wie Hannes Grabau genannt wird) verwirklichte vor mehr als 25 Jahren einen Traum und machte die Batavia zu dem, was sie heute ist: So lange nämlich schon wird Theater an Bord gespielt.
Der Spielplan ist abwechslungsreich: hauseigene Inszenierungen von der Klamotte bis zur Tragödie, Kindertheater, Gastspiele, Live-Jazz, Kabarett, Autorenlesungen und vieles mehr.

Hier gibt es mehr Informationen.

InselCircus Wenningstedt auf Sylt
Besteht seit 20 Jahren

Der InselCircus des Circus Mignon aus Hamburg ist ein Ausflugsziel für Familien, die auf Sylt mal etwas anderes erleben wollen.

Eltern haben auch die Möglichkeit, ihre Kinder für die Dauer einer Show oder eines Mitmach-Programms bei den Betreuern des InselCircus zu lassen, während sie einen Spaziergang durch Wenningstedt-Branderup machen oder einen Kaffee genießen.

Seit 20 Jahren ist beim InselCircus im kleinen Wenningstedt-Braderup die Welt der modernen Artistik zu Gast. Junge Künstler aus Kanada und Finnland, aus Litauen und Belgien zeigen dem Sylter Publikum jeden Sommer eine moderne und facettenreiche Mischung aus Tanz, Theater und Zirkuskunst.

Hier gibt es mehr Informationen.

Kieler Schloss
Besteht seit 1503
Besucherplätze Saal mit großer Bühne: 1209 Sitzplätze
  Saal mit kleiner Bühne: 1297 Sitzplätze
  Saal mit Theaterbühne: 922 Sitzplätze

Die Geschichte des Kieler Schlosses lief wechselhaft, aber selten spektakulär. Als Witwensitz und Nebenresidenz der Gottorfer Herzöge lag es gewissermaßen im Windschatten der Ereignisse. Die Existenz war oft genug durch Verfall oder Brandkatastrophen bedroht, Umbauten veränderten es schon im 18. Jahrhundert bis zur Unkenntlichkeit.

Erweiterung 1558-1568
Herzog Friedrichs Sohn Herzog Adolf errichtete einen weiteren mächtigen Bau unmittelbar daneben mit reichem Giebelschmuck, zierlichen Erkern an der Wasserseite und zwei Türmen an der Landseite.

Instandsetzung 1763 durch Katharina die Große
1763 ließ Katharina die Große, Zarin von Russland und zugleich Herzogin von Gottorf, durch den Baumeister Ernst Georg Sonnin das damals schon seit Jahrzehnten vor sich hin rottende Schloss instandsetzen.

Privatisierung 2003
Im Jahre 2003 verkaufte das Land Schleswig-Holstein die Liegenschaft Kieler Schloss. Sie befindet sich seither in Privatbesitz. Der Veranstaltungsbetrieb wird fortgeführt.

Das Kieler Schloss dient als Veranstaltungsort für Theatervorführungen, aber auch überwiegend als Austragungsort von Konzerten. Hier geht es zum Bühnenprogramm.

Kobalt Figurentheater Lübeck

1980 professionalisierten Kristiane Balsevicius und Silke Technau ihre studienbegleitenden puppenspielerischen Aktivitäten (seit 1975) und gründeten das Kobalt Figurentheater in Berlin.

Ab Januar 2000 bereicherte Stephan Schlafke als fester Mitarbeiter des Ensembles die Theaterarbeit durch seine intensiven Erfahrungen im Marionettenbau und -spiel bei der „Berliner Marionettenbühne“.

Das mobile Kobalt Figurentheater gastierte im Lauf der Zeit europaweit mit seinen Kinder- und Abendinszenierungen auf nationalen und internationalen Festivals und am regionalen Spielort nebenan. Die künstlerisch und spielerisch anspruchsvollen Inszenierungen entstehen in eigener Werkstatt in enger Zusammenarbeit mit freien Mitarbeitern – Autoren, Musikern und Figurenbildnern.

Von der Fingerpuppe über die Handpuppe, Stock-, Klappmaul-, Stabfigur, über die bewegte Skulptur und die Marionette bis zur Maske reicht die Ausdrucksfähigkeit der vielfältigen und oft preisgekrönten Inszenierungen.
Silke Technau und Stephan Schlafke leben seit 2006 an der Trave und sind das mobile Kobalt Figurentheater Lübeck, das neben seiner Tourneetätigkeit vorrangig das künstlerische Profil des Figurentheaters Lübeck prägt.

Seit 2014 erhält Franziska Technau als jüngstes Ensemblemitglied hier eine umfassende Ausbildung als Figurenspielerin.

Hier gibt es den Spielplan.

Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe
Besteht seit 2016
Größe 230 Quadratmeter
Besucherplätze 200

Wo sich heute das neue Kultur- und Bildungszentrum (KuB) mit seiner gläsernen Halle erstreckt, stand Anfang des 20. Jahrhunderts ein Gefängnis. Später nutzten Gewerbetreibende den direkt neben dem historischen Rathaus gelegenen Bau.

Auch der bekannte Bildhauer Richard Kuöhl, der den Gänseliesel-Brunnen auf dem Marktplatz schuf, hatte dort ein Atelier.

In den 1960er-Jahren musste der alte Gefängnisbau dem Neubau des Amtsgerichts weichen. Als es 2009 schloss, bot sich die einmalige Chance, mitten im Herzen von Bad Oldesloe ein modernes Kultur- und Bildungszentrum zu schaffen. 

Nach den Entwürfen des Architekturbüros Sunder-Plassmann aus Kappeln an der Schlei und mit einem Budget von rund zwölf Millionen Euro entstand ein kontrastreiches Gebäude-Ensemble. Es verbindet den Neubau der Theaterwerkstatt und das historische Rathaus mit dem ehemaligen Amtsgericht und schlägt so eine architektonische Brücke zwischen Tradition und Moderne. Im September 2016 wurde das KuB durch Bürgerworthalter Rainer Fehrmann und Bürgermeister Tassilo von Bary feierlich eröffnet.

Der Saal
Mit 230 Quadratmetern ist der Saal das Herzstück des KuBs. Seine flexible Podesttechnik und Bestuhlung für bis zu 200 Besucher ist nicht nur für Konzerte und Theater geeignet, sondern erlaubt zahlreiche weitere Nutzungsvarianten.

Durch verschiedene akustisch wirksame Vorhangflächen ist es möglich, die Raumakustik für Ansprachen und Musikdarbietungen anzupassen. Durch großflächige Resonanzabsorber wird der Nachhall bei tiefen Frequenzen reguliert. Reflektoren unter der Decke unterstützen die Schallfortleitungen in die hinteren Saalbereiche.

Die Galerie des Saals bietet den besonderen Ausblick und befindet sich im ersten Obergeschoss. Hier können bis zu 30 Besucher Platz finden. Ein Flügel vervollständigt den Saal des KuBs.

Das Foyer 
Das Glasfoyer beeindruckt mit einer markanten Glasfront und einer Aufenthaltsfläche von rund 250 Quadratmetern: Wie ein überdachter Straßenraum bildet es eine Spange zwischen Marktplatz und Bürgerpark.

Das großzügig angelegte Foyer lädt Oldesloer und Touristen zum Treffen und Verweilen ein. Hier finden sich der Eingang des Saals, die Stadtinfo und ein Café mit Innen- und Außenplätzen für bis zu 30 Gäste.

Hier gibt es das Bühnenprogramm.

Forum Baltikum – Dittchenbühne Elmshorn
Verein besteht seit 1982
Besucherplätze 135

Aus einer ehemaligen Gärtnerei und Scheune im Elmshorner Vosskuhlen ist in mühevoller Eigenarbeit ein Gebäudekomplex gewachsen, der mit Kunsthandwerk und historischen Artefakten aus dem ehemaligen Ostpreußen und Litauen ausgestattet ist.

Das Forum Baltikum – Dittchenbühne e.V. vereint unter seinem Dach ein regionales, generationenübergreifendes Kulturangebot, ein Theater und den Kindergarten Storchennest. 2011 wurden das Vereinsgebäude und der Kindergarten erweitert, wobei besonders auf die Barrierefreiheit der Räumlichkeiten geachtet wurde.

Im Erdgeschoss des Gebäudes in der Hermann-Sudermann-Allee 50 befinden sich Theater- und Festsaal, die Küche und die Bar. Vier flexible Unterrichtsräume, sowie die Künstlergarderoben sind im Obergeschoss untergebracht. Der Kindergarten ist durch einen separaten Eingang zu erreichen.

Hier geht es zum Programm.

Die Komödianten Kiel
Besteht seit 1984
Besucherplätze 99

Das Theater „Die Komödianten“ wurde von dem Schauspieler und Regisseur Markus Dentler als professionelles Zimmertheater in Kiel gegründet. Das Theater ist in einer ehemaligen Schlosserei in der Wilhelminenstraße 43 und betreibt zusätzlich seit 20 Jahren jeden Sommer das Freilichttheater im Innenhof des Kieler Rathauses.

Das Theater spielt Stücke aktueller Autoren in modernen Inszenierungen, wie zum Beispiel von Martin Walser: „Die Zimmerschlacht“ oder von Franca Rame und Dario Fo: „Sex – aber mit Vergnügen!“

Daneben werden eigene Stücke entwickelt wie die musikalischen Revuen „Weiberliebe“, „Wie einst Lili Marleen“, „Der Große Komödianten Schnäppchenmarkt“ und „Seemann, lass das Träumen“.

Große Aufmerksamkeit finden spezielle Aktionen, die in der Nähe von Happenings oder Performances angesiedelt sind. Aktionen wie das „Hundetheater“, „Sklaven­markt“, „Heiratsmarkt“ und „Menschenzoo“ finden außerhalb des Theaters auf großen Plätzen statt und beziehen das Publikum ein. Es sind eigene Konzeptionen, die jeweils die ganze Stadt und die Bevölkerung zum Mitmachen auffordern.

Hier geht es zum Spielplan.

Lachmöwen Theater Laboe
Im aktuellen Gebäude seit 2002
Verein besteht seit 1986
Besucherplätze 148

Gegründet wurde die Theatergruppe 1986 von der aus Laboe stammenden Erna Kropp, die auch die Spielleitung zur der Zeit hatte.

Die ersten Schritte auf den Brettern, die die Welt bedeuten, wurden im Sommer 1987 mit dem Stück „De goode Partie“ gemacht. Die damalige Bühne bestand aus übereinander gelegten Europaletten und stand in der ehemaligen Hafenbörse in Laboe.

1988 bekam die Theatergruppe eine neue Spielstätte – Die Aula der Grund- und Hauptschule in Laboe. Dort wurde auch eine feststehende Bühne aufgestellt und die Proben zu dem Stück „Donner un Doria“ konnten beginnen.

1990 wurde auf einer Veranstaltung der Kurverwaltung Laboe beim Kieler Umschlag der Name „De Laboer Lachmöwen“ aus der Taufe gehoben.

Hier geht es zum Spielplan.

Det lille Teater Flensborg
Besteht seit 1966

Das zu Deutsch „kleine Theater in Flensburg“ ist eine Theaterbühne der dänischen Minderheit in Flensburg.

Das Angebot umfasst dänisches Sprech- und Musiktheater. Neben dem Schauspiel hat sich seit 1980 das Puppentheater „Det lille Dukketeater“ (Das kleine Puppentheater) etabliert und ist inzwischen zu einem festen Bestandteil des Theaterbetriebes geworden.

Spielstätte ist das denkmalgeschützte Gebäude Hjemmet (Heimat). Das Haus ließ ein Arzt 1840 dicht an der früheren Stadtmauer errichten.

Bis 1906 bezog hier Jens Jessen, Chefredakteur und Verleger der Flensborg Avis, sein Winterquartier. Gleich nebenan wurde von 1909 bis 1910 der Burghof errichtet. Nach der Volksabstimmung in Schleswig 1920 war das Hjemmet bis 1923 der erste Sitz der dänischen Duborg-Skolen, die damals noch eine Realschule war.

1966 gründete eine Gruppe engagierter Laiendarsteller den Theaterverein „Det lille Teater Flensborg“ und bezog seinen Sitz im Hjemmet.

1978 wurden die Theaterräume umgestaltet und eine neue größere Bühne konnte in Betrieb genommen werden. Eine weitere Renovierung fand in den Jahren 2008 und 2009 statt.

Hier geht's zum Spielplan.

Theater Lübeck
Besteht seit 1908

Die früheren Bühnen der Hansestadt Lübeck wurden im Jugendstil anstelle eines Vorgängerbaus aus dem Jahr 1859, des sogenannten Casino-Theaters, in der Lübecker Altstadt errichtet.

Die Reliefs im Hauptgesims der Sandsteinfassade sind eine Arbeit des Bildhauers Georg Roemer. Das Mittelfeld stellt Apollo und die neun Musen dar, jeweils seitlich Komödie und Tragödie.

1937/38 erfolgte ein Innenumbau, bei dem ein Großteil der dekorativen Jugendstil-Elemente verloren ging. In den 1990er Jahren wurde das Gebäude umfassend saniert.

Das Theater Lübeck wird heute von der Lübecker Theater GmbH, einer Gesellschaft der Hansestadt Lübeck, betrieben und ist eines der größten Theater Schleswig-Holsteins.

Hier geht es zu den bevorstehenden Terminen.

Mediendom Kiel
Besteht seit 2003
Besucherplätze 64

Der Mediendom der Fachhochschule Kiel ist eine neue Art von Kuppeltheater mit 360°-Multimedia-Ausstattung. Hier finden im Jahr rund 1400 öffentliche Veranstaltungen statt. Die installierte Technik kann wie ein Planetarium genutzt werden.

Das Konzept des Mediendoms bezieht neben dem Theater verschiedene Veranstaltungsarten ein, beispielsweise allgemeine wissenschaftliche Vorträge, Musik-, und Unterhaltungsveranstaltungen.

Am Vormittag bietet der Mediendom Veranstaltungen für Schulklassen und Kindergartengruppen an. Dabei wird darauf geachtet, dass die Gruppen altersgerecht zusammengefasst und betreut werden.

Weltweit einzigartig ist die Ton-Anlage des Mediendoms. Rund um die akustisch durchlässige Kuppel sind 58 Lautsprecher und sieben Subwoofer mit 64 Audiokanälen und 18.000 Watt Leistung installiert. Auf diese Weise wird eine über Raumklang hinausgehende, dreidimensionale Tonwiedergabe möglich.

Zur Realisierung von Lichtstimmungen verfügt der Mediendom seit Februar 2014 über einen Kranz von LED-Elementen mit frei wählbarer Farbe. Die Lichtsteuerung kann in die Programmierung von Show-Skripten einbezogen werden.

Hier geht's zum Dom-Programm.

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