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Tour 2016 : Stanfour: Mit Album „IIII“ zwischen Hamburg, Föhr und Los Angeles

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Sie landen Top-Ten-Hits, singen für Pink, Till Schweiger oder Stefan Raab und sind doch immer noch die Föhrer Jungs. Im nächsten Jahr geht es mit Album „IIII“ auf Tour.

Wyk/Los Angeles | Die Brüder Alex und Konstantin Rethwisch, beide in den 30ern, haben viele PR-Termine, die helfen sollen, das Interesse am vierten Stanfour-Album „IIII“ zu befeuern. Manchen würde solch ein randvoller Terminkalender von vornherein stressen, doch die gebürtigen Föhrer gehen alles mit norddeutscher Gelassenheit an. Sänger Konstantin erzählt, wie er in Los Angeles mitten in den Hollywood Hills das Video zur Single „Power Games“ mit Natasha Bedingfield gedreht hat. Die Britin hatte dieses Stück geschrieben, Alex, Keyboarder und Produzent, baute es dann zu einem richtigen Stanfour-Song aus. Der könnte das Quintett hoch in die Charts hieven. Wie vor ein paar Jahren der Top-Ten-Hit „Whishing you well“. Beide Lieder sind Ohrwürmer.

Rockige Elemente sucht man auf der aktuellen CD vergebens, alles strebt in Richtung Pop. „Wir haben uns diesmal sehr stark auf die Melodien konzentriert“, sagt Konstantin.

Alex lebt derzeit in Hamburg, Konstantin hat seinen ersten Wohnsitz in Los Angeles. In Wyk haben die Brüder immer noch ihr Studio, wo sie mit ihrer Band einen Großteil der neuen Nummern eingespielt haben. Hin und wieder kam Lars Stalfors dazu, der Alex bei der Produktion unterstützte. Mit den nordfriesischen Sitten tat sich der nicht besonders trinkfeste Amerikaner allerdings schwer. „Er musste sich erst daran gewöhnen, dass eine heiße Schokolade bei uns oft mit Schuss serviert wird“, sagt Konstantin.

Er weiß nur zu gut, dass jedes Land seine eigenen Bräuche hat. In Kalifornien ist es an der Tagesordnung, morgens bei Sonnenaufgang aufzustehen und früh abends im Bett zu liegen. Das entspricht gar nicht seinem biologischen Rhythmus. Dabei ist er seit 1999 mehr oder weniger regelmäßig in den USA. Damals folgte er seinem älteren Bruder Alex, der in Hollywood als Film- und Serienmusikkomponist arbeitete, nach Los Angeles. Idealerweise teilen sich die Rethwischs dort inzwischen mit dem Filmmusikkomponisten Matthias Weber ein Studio, in dem sie Soundtracks oder Stanfour-Titel aufnehmen.

Ihre Lieder sind nie künstlich kompliziert, das hat sich bewährt. Pink oder a-ha haben die 2004 gegründete Band bereits im Vorprogramm auftreten lassen, ihre Platten stehen hoch oben in den Charts. „Überraschenderweise haben die Amerikaner sehr positiv auf unsere Musik reagiert“, resümiert Konstantin. „Darum wollen wir spätestens 2016 eigene Konzerte in den USA geben.“

Konzert: 10. März 2016, 20 Uhr, im Hamburger Docks, Karten: 040-4132260.

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