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Musik- und Kongresshalle : Sechs Millionen Euro für Sanierung der MuK in Lübeck

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Der erste Abschnitt ist schon saniert, nun soll der zweite bis 2022 folgen. Das Land gibt den Großteil des Geldes.

shz.de von
erstellt am 27.Mär.2017 | 17:08 Uhr

Lübeck | Versprochen waren sie bereits, doch jetzt ist es amtlich: Das Land fördert die weitere Sanierung der Lübecker Musik- und Kongresshalle (MuK) mit bis zu sechs Millionen Euro. Die Landesregierung stehe zu ihrer Verantwortung für die Spielstätten im Land, sagte Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) am Montag.

Die Musik- und Kongresshalle gehört zu den bedeutendsten Spielstätten in Norddeutschland. Sie ist Hauptspielstätte des SHMF, des NDR Symphonieorchesters und der Lübecker Philharmoniker. 300 Veranstaltungen mit rund 200.000 Besucherinnen und Besuchern finden hier jährlich statt. Zwei Drittel davon sind Kulturveranstaltungen.

Gemeinsam mit Kulturministerin Anke Spoorendonk (SSW), Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) und Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) unterzeichnete Albig eine Absichtserklärung. Darin vereinbaren Land und Kommune, die Mittel für den zweiten Sanierungsabschnitt in Höhe von 17,5 Millionen Euro gemeinsam aufzubringen. Den Anteil der Stadt in Höhe von zehn Millionen Euro hatte die Lübecker Bürgerschaft bereits im März bewilligt. Der Rest soll unter anderem durch Spenden aufgebracht werden.

Im zweiten Abschnitt sollen bis 2022 der Brandschutz und die technischen Anlagen überarbeitet sowie Dach und Außenfassade renoviert werden. Das Land hatte bereits den ersten Bauabschnitt mit zwei Millionen Euro unterstützt. Dabei ging es um die Sanierung des Konzertsaales, der im September 2015 wegen statischer Probleme der Decke gesperrt werden musste. Dieser erste Abschnitt hat rund 8,5 Millionen Euro gekostet und ist fast abgeschlossen, der Konzertsaal soll im Mai wieder eröffnet werden.

Im Herbst 2015 musste der Konzertsaal aufgrund statischer Mängel an der Saaldecke geschlossen werden. Für die Gesamtsanierung der MuK rechnet die Stadt bis 2022 mit Kosten in Höhe von bis zu 26 Millionen Euro.

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