Schleswig : Schloss Gottorf: Neue Gesichter, neue Bilder

Geschenk zum Antritt: Gabriele Wachholtz übergab Ovens „Allegorie auf die Musik“ an Kirsten Baumann und Guido Wendt (v. li.)
Geschenk zum Antritt: Gabriele Wachholtz übergab Ovens „Allegorie auf die Musik“ an Kirsten Baumann und Guido Wendt (v. li.)

Zwei Neue, zwei Geschenke – es ging gerecht zu auf Schloss Gottorf bei der Vorstellung von Kirsten Baumann und Guido Wendt.

Martin Schulte ist Leiter der Kulturredaktion des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags. von
13. September 2013, 08:10 Uhr

Schleswig | Zwei Neue, zwei Geschenke – es ging gerecht zu gestern auf Schloss Gottorf bei der Vorstellung von Kirsten Baumann und Guido Wendt. Die eine ist seit dem 1. September Direktorin des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte, der andere bereits seit Mai Kaufmännischer Geschäftsführer und Mitglied des Stiftungsvorstandes – gestern wurden beide noch einmal ganz offiziell an ihrem neuen Wirkungsort begrüßt.

Die Vorsitzende des Freundeskreises Schloss Gottorf, Gabriele Wachholtz, überreichte dabei gleich zwei Neuerwerbungen als Dauerleihgaben, die perfekt in die Sammlung passen, weil beide im 17. Jahrhundert von Gottorfer Hofmalern geschaffen wurden: „Allegorie auf die Musik“ von Jürgen Ovens und ein Porträt der Prinzessin Marie Elisabeth von Schleswig-Holstein, gemalt von Julius Strachen. „Sie sehen eine glückliche Vereinsvorsitzende“, sagte Wachholtz, „die Ihrer Arbeit mit großer Freude und Neugier entgegenblickt.“. Freude war ohnehin das überwiegende Gefühl gestern im Gottorfer Hirschsaal, Freude darüber, dass die Führungsmannschaft der Landesmuseen endlich wieder komplett ist.

Ministerpräsident Torsten Albig sprach als Stiftungsrats-Vorsitzender ganz bewusst von „unserem Landesmuseum“, das alle Kräfte brauche, um den „großen Veränderungsprozess“ zu bewältigen. Die Schlossinsel und die Dauerausstellung sollen bis 2025 mit großem planerischen und finanziellen Aufwand umgestaltet werden – Baumann und Wendt sind mit dem Direktor der Archäologie, Claus von Carnap-Bornheim, eng in diesen Prozess eingebunden. Was sie auf dem langjährigen Weg erwartet, machte Albig ebenfalls deutlich: „Sie werden immer eine Idee mehr haben, als ich Geld zur Verfügung stellen kann.“

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