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Lehrerausbildung in SH : Neun gute Gründe für die Uni Flensburg

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Unis in Kiel und Flensburg streiten um die Lehrerausbildung. Der Standort Flensburg ist das Tor zu Skandinavien und die Ausbildung fast so familiär wie bei unseren dänischen Nachbarn. shz.de mit neun Gründen, warum es sich in Flensburg einfach gut studieren lässt.

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erstellt am 07.Apr.2014 | 13:09 Uhr

1. Grenznah

Die Uni Flensburg liegt nur ein paar Kilometer von der dänischen Grenze entfernt. Neben Kooperationen der Universität mit der dänischen Syddansk Universitet bietet sich die nördlichste Hochschule Deutschlands auch für Skandinavien-Fans an. Ein kleiner Trip in unser Nachbarland lohnt sich immer.

Ein Wochenend-Trip nach Kopenhagen ist aus Flensburg weder mit Auto noch mit dem Zug ein Problem.
Ein Wochenend-Trip nach Kopenhagen ist aus Flensburg weder mit Auto noch mit dem Zug ein Problem. Foto: Frank Rumpenhorst
 

2. Studieren, wo andere Urlaub machen

Flensburg ist die Perle an der Ostsee – vor allem im Sommer. Zeichnet sich die Fördestadt im Winter eher durch Nässe und grauen Himmel aus, ist es im Sommer umso schöner an der Förde. Neben diversen Stränden wie Wassersleben, Ostseebad, Solitüde oder Holnis, bietet die Promenade rund um den Flensburger Hafen ein tolles Panorama zum Verweilen, Grillen und Freunde treffen. Hier lässt es sich entspannt studieren.

Das Ostseebad in Flensburg an einem Sommerabend.
Das Ostseebad in Flensburg an einem Sommerabend. Foto: Gerrit Hencke
 

3. Ein familiäres Klima

Rund 8.000 Studenten lernen am nördlichsten Campus der Bundesrepublik. Davon 4.800 an der Universität. Zwar ist auf dem Papier auch hier jeder Student nur eine Nummer, kleine Gruppen und Kurse schaffen aber ein angenehmes Arbeitsklima. Neben den gängigen und immer vollen Vorlesungen zum Beispiel in BWL oder VWL sind viele der angebotenen Kurse in Flensburg klein und finden in gemütlicher Runde statt. In den meisten Fällen kennen die Dozenten und Professoren ihre Schützlinge auch mit Namen. Familienbonus!

 

4. Gute Grundversorgung

In Flensburg findet sich nicht nur eine günstige WG im Altbau mit Stuck in einer der Vorzeigestraßen der Stadt, nein, auch die Grundversorgung stimmt. So finden sich neben der Mensa auch zwei gemütliche Cafés auf dem Campus. Ein Schwimmbad, dessen Preise noch nicht ganz Studentenniveau erreicht haben, wird durch ein großes Unisport-Angebot ergänzt. Auf dem Campus findet sich die moderat ausgestattete Unibibliothek und große Freiflächen, um im Sommer im Grünen für die Prüfungen zu lernen. Ebenfalls ist eine Campelle auf dem Campus zu finden, wo regelmäßig Konzerte und Lesungen stattfinden. Auch für Studierende mit Kind hat der Campus Angebote. Dazu gehört zum Beispiel eine eigene Kita. Das Freizeitangebot wird durch viele Bars und Cafés in der Stadt abgerundet.

Die Mensa der Uni Flensburg: Ab halb zwölf Schlagestehen zum Essenfassen. Foto: Dewanger
Die Mensa der Uni Flensburg. Foto: Dewanger
 

5. Engagierte Mitstudenten

Zwei Studentenmagazine versorgen den Flensburger Campus regelmäßig mit Neuigkeiten. Dazu gibt es ein Campus-Marketing, das regelmäßige Events wie beispielsweise den Campus-Bowl organisiert. Der AStA der Universität Flensburg ist ebenfalls sehr aktiv und organisiert viele Veranstaltungen und Projekte rund um das Studium, sodass sich Neulinge an der Universität schnell wohlfühlen können. Gerade am Anfang des Wintersemesters gibt es seit einiger Zeit die Campus-Engel, die sich allen Fragen der neuen Studenten stellen. Wer sich am Ende mit der Universität identifizieren kann, der kann sogar campuseigene Mode kaufen.

Die Homepage des Campus Marketings in Flensburg.
Die Homepage des Campus Marketings in Flensburg. Foto: Screenshot / cmf
 

6. Studiengebühren? Ohne Flensburg!

An der Universität Flensburg gab es nie Studiengebühren. Während andere Bundesländer experimentierten und Studenten mancherorts pro Semester teils mehr als 500 Euro aufbringen mussten, konnte man in Schleswig-Holstein schon immer günstiger studieren. Heute sind die Studiengebühren in den Bundesländern weitgehend wieder abgeschafft. In Flensburg muss auch heute lediglich ein Semesterbeitrag von 100 Euro an das Studentenwerk überwiesen werden. Dafür bekommt man gut ausgestattete, moderne Räume und W-Lan auf dem ganzen Uni-Gelände. Auch die Kosten für einen Sportausweis sind gering. Uni-Interne müssen für das Semester nur 30 Euro berappen. Mit BaFöG und Nebenjob lässt es sich in Flensburg ganz gut auskommen.

 

7. Ein übersichtlicher Campus

Ein Uni-Student in Flensburg muss sich im Prinzip nur fünf verschiedene Gebäude merken. Das Hauptgebäude, wirkt anfangs aufgrund seiner Innenarchitektur verwirrend und ist daher gewöhnungsbedürftig. Der Erweiterungsbau bietet viele neue Räume, einen kleinen Bücherladen und eine Campus-Suite. Das Audimax beherbergt die zwei großen Hörsäle und liegt direkt neben der Mensa. Im Verwaltungsgebäude sind ebenfalls ein paar Hörsäle untergebracht. Das Munketoft ist die Außenstelle der Uni und liegt nahe der Post am Bahnhof. Hier finden hauptsächlich Kurse des Studienganges International Management sowie European Studies statt.

Studieren zwischen Flensarena (links im Vordergrund) und Flensburger Förde: Das Luftbild zeigt deutlich, warum nicht nur der Campus für Studierende attraktiv ist.
Studieren zwischen Flensarena (links im Vordergrund) und Flensburger Förde: Das Luftbild zeigt deutlich, warum nicht nur der Campus für Studierende attraktiv ist. Foto: Uwe Schomburg
 

8. Gute Verkehrsanbindung

Etwas abgelegen, ist man auf dem Campus trotzdem nicht aufgeschmissen. Regelmäßig fahren Busse den Berg in die Stadt hinunter. Die Wartezeit gibt die Uni mit etwa zehn Minuten an. Ist man nach 20 Uhr unterwegs, hat man allerdings Pech. Dann fahren keine Busse mehr. Wer also lange in der Unibibliothek sitzt oder Sport macht, muss nach Hause laufen. Mit dem Auto finden sich ausreichend Parkplätze rund um das Gelände und wer das Fahrrad liebt, der schiebt. Denn der Berg hoch zum Campus ist nur für die trainierten Radfahrer gut zu erreichen. Bergab geht es dafür umso schneller.

Wo ist mein Bus?  Entwickler Ralph Rebske (l.) und Paul Hemkentokrax   von Aktiv-Bus stellen das mobile Infosystem vor.
Wo ist mein Bus? Entwickler Ralph Rebske (l.) und Paul Hemkentokrax von Aktiv-Bus stellen das mobile Infosystem vor. Foto: jux
 

9. Feiern in Flensburg

Volksbad, Kühlhaus, Sportland, Deutsches Haus, Speicher, Study Lounge, Irish Pub, Shamrock, Peppermint, Kaffeehaus, Porticus, Roxy und und und. Für eine 90.000-Einwohner-Metropole bietet Flensburg seinen Studenten eine bunte Vielfalt verschiedenster Kneipen, Bars und Partyschuppen und wiederkehrende Events wie die Flensburg Nautics oder die Rum-Regatta. Wer nicht rausgeht, der nicht gewinnt.

Hochbetrieb auf der Innenförde bei der Rum Regatta.
Hochbetrieb auf der Innenförde bei der Rum Regatta. Foto: Michael Staudt
 
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