"Todeswatt" : Neues aus Nordfriesland

Für seine Buchrezension hat sich Kay Müller diese Woche an "Todeswatt" von Sandra Dünschede gewagt. Sein Urteil: holzige Sprache, unglaubwürdige Handlung.

shz.de von
18. März 2010, 05:19 Uhr

Sie hat es wieder getan: Sandra Dünschede hat ihren mittlerweile vierten Krimi geschrieben, der in Nordfriesland spielt. Der Leser trifft auf die bekannten Figuren Tom, Marlene und Haie, die sich in die Polizeiarbeit einmischen und dieses Mal einen Mord auf Pellworm klären. Der Fall ist holzschnittartiger erzählt als die vorangegangenen - und auch Handlung und Figuren werden zunehmend unrealistischer. Dass der Kommissar ganz offen mit den Hobbydetektiven kooperiert, ist ein bisschen zu sehr an den Haaren herbeigezogen - und auch sprachlich macht es sich Sandra Dünschede zu einfach. Noch dazu gilt ein Freier Mitarbeiter einer Zeitung lange Zeit als Mörder. Und wer mag das schon glauben?
Sandra Dünschede: Todeswatt, Gmeiner

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