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Neue Plattdeutsch-Stiftung : Modell: Plattdeutsch-Unterricht an Schulen

vom

Die „Plattdüütsch Stiftung Sleswig-Holsteen“ will die Sprache für kommende Generationen bewahren. Schirmherr Albig stellt die Stiftung am Donnerstag vor.

shz.de von
erstellt am 04.Sep.2014 | 10:58 Uhr

Kiel | Eine neue Stiftung zur Förderung des Plattdeutschen in Schleswig-Holstein ist am Donnerstag in Kiel vorgestellt worden. Schirmherr der „Plattdüütsch Stiftung Sleswig-Holsteen“ ist Ministerpräsident Torsten Albig (SPD). „Unser Platt“ werde im Norden seit vielen Jahrhunderten gesprochen und habe die Kulturgeschichte der Schleswig-Holsteiner in weiten Teilen mitgeschrieben, sagte Albig in seinem Grußwort für die neue Stiftung, deren Geschäftsführung der Schleswig-Holsteinische Heimatbund übernommen hat.

Der Stiftungsrat wolle insbesondere Projekte für Kinder und Jugendliche fördern, um die Sprache für die nächste Generation aktiv zu halten, betonte der Stifter und Vorsitzende des Stiftungsrates, der pensionierte Oberlandwirtschaftsrat Wilhelm Nehlsen (79). „Es gibt sehr gute Möglichkeiten und Bedingungen für ein frühes Sprachenlernen im vorschulischen und schulischen Bereich.“ So habe die Stiftung die 27 Modellschulen im Land, die ab diesem Schuljahr Plattdeutsch-Unterricht anbieten, mit Materialien versorgt.

In der Präambel der Satzung heißt es: „Der Stifter (...) hält durch Errichtung dieser Stiftung das Andenken vor allem an seinen Vater aufrecht, einen fleißigen Marschbauern, der plattdeutsch sprach, dachte und handelte, und der – soweit bekannt ist – nur ein einziges Mal ein nicht plattdeutsches Wort gesprochen hat. Es war ein 'Nein'.“

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