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Flying P-Liner : Mit Video: Der Weg der „Peking“ in die Peters Werft

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Am Mittwoch findet die große Reise ein vorläufiges Ende. Bis 2020 wird das Schiff in Wewelsfleth repariert.

Brunsbüttel/Wewelsfleth | Sie hat das Schwimmen nicht verlernt: Schlepper zogen die „Peking“ am Mittwoch vom Brunsbütteler Elbehafen in die Peters Werft nach Wewelsfleth. Die historische Viermastbark wurde zuvor im Elbehafen ausgedockt. Bei dem mehrstündigen Aufschwimmen wurde kontinuierlich die Dichtigkeit des Traditionsschiffes überprüft. „Nach vielen Jahrzehnten hat der Traditionssegler bei uns im Elbehafen zum ersten Mal wieder heimische Gewässer unter dem Kiel“, sagte Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports.

Nach Angaben der Hamburger Kulturbehörde konnte der Frachtsegler das Störsperrwerk nur bei Hochwasser am Mittag passieren. Entsprechend wurde mit dem Aufschwimmen der „Peking“ sowie dem Festmachen des Bug- und des Heckschleppers am Morgen gegen 6.30 Uhr begonnen.

Das Aufschwimmen beginnt. Das Dockschiff gibt den Blick auf die „Peking“ frei.

Das Aufschwimmen beginnt. Das Dockschiff gibt den Blick auf die „Peking“ frei.

Foto: Daniel Friederichs
 

Die Schleppfahrt die Elbe hinaus startete gegen 7.30 Uhr.

Schlepper ziehen die „Peking“ aus dem Dockschiff.

Schlepper ziehen die „Peking“ aus dem Dockschiff.

Foto: Daniel Friederichs
Die „Peking“ schwimmt wieder auf der Elbe.

Die „Peking“ schwimmt wieder auf der Elbe.

Foto: Daniel Friederichs
 

Gegen 10.40 Uhr erreichte das Schiff das Störsperrwerk.

Die „Peking“ kurz vorm Stör-Sperrwerk.

Die „Peking“ kurz vorm Stör-Sperrwerk.

Foto: Daniel Friederichs

Die Durchfahrt des Störsperrwerks erfolgte gegen 11.30 Uhr.

<p>Mit viel Publikum passiert die „Peking“ das Sperrwerk.</p>

Mit viel Publikum passiert die „Peking“ das Sperrwerk.

Foto: Daniel Friederichs
 

Gegen Mittag erreichte „de Hamborger Veermaster“ die Peters Werft in Wewelsfleth.

Kurz vorm Ziel: Die „Peking“ vor der Werft.

Kurz vorm Ziel: Die „Peking“ vor der Werft.

Foto: Daniel Friederichs

Dort soll die „Peking“ im Trockendock in den Zustand von 1927 versetzt werden. Für die Reparatur müssen unter anderem der untere Teil des Rumpfes abgetrennt und ein neuer Doppelboden eingebaut werden. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis 2020 dauern. Die „Peking“ soll dann zum Wahrzeichen des Deutschen Hafenmuseums in Hamburg werden. Sie wird dafür voraussichtlich an den 50er Schuppen am Hansahafen gegenüber der Elbphilharmonie festmachen.

Die „Peking“ gehört zu den letzten großen Frachtseglern, die es zu Beginn des 20. Jahrhunderts wegen ihrer Geschwindigkeit und Sicherheit mit Dampf- und Motorschiffen aufnehmen konnten. Sie hatte New York vor zwei Wochen im Bauch eines Dockschiffes verlassen. Der Rost zerfressene Frachtsegler war nicht in der Lage, auf eigenem Kiel den Atlantik zu überqueren.

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erstellt am 02.Aug.2017 | 06:53 Uhr

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