Flying P-Liner : Mit Video: Der Weg der „Peking“ in die Peters Werft

Die „Peking“ vor der Peters Werft in Wewelsfleth.
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Die „Peking“ vor der Peters Werft in Wewelsfleth.

Am Mittwoch findet die große Reise ein vorläufiges Ende. Bis 2020 wird das Schiff in Wewelsfleth repariert.

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02. August 2017, 06:53 Uhr

Brunsbüttel/Wewelsfleth | Sie hat das Schwimmen nicht verlernt: Schlepper zogen die „Peking“ am Mittwoch vom Brunsbütteler Elbehafen in die Peters Werft nach Wewelsfleth. Die historische Viermastbark wurde zuvor im Elbehafen ausgedockt. Bei dem mehrstündigen Aufschwimmen wurde kontinuierlich die Dichtigkeit des Traditionsschiffes überprüft. „Nach vielen Jahrzehnten hat der Traditionssegler bei uns im Elbehafen zum ersten Mal wieder heimische Gewässer unter dem Kiel“, sagte Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports.

Nach Angaben der Hamburger Kulturbehörde konnte der Frachtsegler das Störsperrwerk nur bei Hochwasser am Mittag passieren. Entsprechend wurde mit dem Aufschwimmen der „Peking“ sowie dem Festmachen des Bug- und des Heckschleppers am Morgen gegen 6.30 Uhr begonnen.

Das Aufschwimmen beginnt. Das Dockschiff gibt den Blick auf die „Peking“ frei.
Foto: Daniel Friederichs

Das Aufschwimmen beginnt. Das Dockschiff gibt den Blick auf die „Peking“ frei.

 

Die Schleppfahrt die Elbe hinaus startete gegen 7.30 Uhr.

Schlepper ziehen die „Peking“ aus dem Dockschiff.
Foto: Daniel Friederichs

Schlepper ziehen die „Peking“ aus dem Dockschiff.

Die „Peking“ schwimmt wieder auf der Elbe.
Foto: Daniel Friederichs

Die „Peking“ schwimmt wieder auf der Elbe.

 

Gegen 10.40 Uhr erreichte das Schiff das Störsperrwerk.

Die „Peking“ kurz vorm Stör-Sperrwerk.
Foto: Daniel Friederichs

Die „Peking“ kurz vorm Stör-Sperrwerk.

Die Durchfahrt des Störsperrwerks erfolgte gegen 11.30 Uhr.

<p>Mit viel Publikum passiert die „Peking“ das Sperrwerk.</p>
Foto: Daniel Friederichs

Mit viel Publikum passiert die „Peking“ das Sperrwerk.

 

Gegen Mittag erreichte „de Hamborger Veermaster“ die Peters Werft in Wewelsfleth.

Kurz vorm Ziel: Die „Peking“ vor der Werft.
Foto: Daniel Friederichs

Kurz vorm Ziel: Die „Peking“ vor der Werft.

Dort soll die „Peking“ im Trockendock in den Zustand von 1927 versetzt werden. Für die Reparatur müssen unter anderem der untere Teil des Rumpfes abgetrennt und ein neuer Doppelboden eingebaut werden. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis 2020 dauern. Die „Peking“ soll dann zum Wahrzeichen des Deutschen Hafenmuseums in Hamburg werden. Sie wird dafür voraussichtlich an den 50er Schuppen am Hansahafen gegenüber der Elbphilharmonie festmachen.

Die „Peking“ gehört zu den letzten großen Frachtseglern, die es zu Beginn des 20. Jahrhunderts wegen ihrer Geschwindigkeit und Sicherheit mit Dampf- und Motorschiffen aufnehmen konnten. Sie hatte New York vor zwei Wochen im Bauch eines Dockschiffes verlassen. Der Rost zerfressene Frachtsegler war nicht in der Lage, auf eigenem Kiel den Atlantik zu überqueren.

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