zur Navigation springen

Karasek und Fritzsch verlängern Verträge

vom

shz.de von
erstellt am 18.Mai.2013 | 03:59 Uhr

kiel | Das Theater Kiel setzt auch in den kommenden Jahren auf Kontinuität. Generalintendant Daniel Karasek verlängerte gestern seinen Vertrag bis August 2020, Generalmusikdirektor Georg Fritzsch bis August 2019.

Somit bleibt der Vorstand des Theaters Kiel gemeinsam mit dem kaufmännischen Direktor Jörn Sturm in seiner bisherigen Besetzung unverändert im Amt.

Zuvor hatten der Hauptausschuss sowie der Verwaltungsrat der Stadt einstimmig beschlossen, dass die Zusammenarbeit mit den beiden Theaterleitern "unbedingt fortgesetzt werden soll", so Kulturdezernent Wolfgang Röttgers. "Wir haben großes Glück, dass beide bereit sind, noch einige Jahre in diesem Haus weiterzumachen. Es gibt kaum eine Stadt in Deutschland, in der sowohl die Medien, die Politik, die Wirtschaft als auch die Zuschauer so sehr hinter ihrem Theater stehen, wie in Kiel."

Er werde den neuen Vertrag mit derselben Begeisterung erfüllen wie in der Vergangenheit, betonte Karasek gestern Abend während einer Pressekonferenz im Kieler Rathaus. "Vor zehn Jahren kam ich in eine Stadt, in der die Leute kaum ins Theater gingen. Das ist heute anders. Das Theater hat eine große Bedeutung für die Stadt und ich sehe es als meine Aufgabe an, dafür zu kämpfen, dass es so bleibt oder sogar noch besser wird."

Er freue sich auf die Fortsetzung der ungewöhnlich harmonischen Zusammenarbeit mit dem Generalmusikdirektor, der unter anderem deshalb "nur" bis 2019 unterschrieben hat, weil ein radikaler Wechsel von Generalmusikdirektor und Generalintendant die Stabilität des Theaters gefährde.

Auch Fritzsch benannte neben dem Votum des Orchesters, dass sich mit großer Mehrheit für ihn ausgesprochen hatte, die breite Akzeptanz des Theaters in den unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen als wesentlichen Beweggrund für sein Bleiben.

Überdies zeichneten sich hinsichtlich des von ihm seit langem geforderten neuen Konzertsaal Bewegung Lösungsmöglichkeiten ab. "Andernfalls wäre es für mich an der Zeit gewesen, aufzuhören."

Gemeinsam wollen sich Fritzsch und Karasek nun den neuen Herausforderungen stellen. Karasek: "Wir haben noch einiges vor und werden neue Akzente setzen, zum Beispiel in der Jugendarbeit, auf der in den nächsten Jahren ein Schwerpunkt unserer Arbeit liegen wird."

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen