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„Strasse der Hoffnung“ : Isländischer Film gewinnt auf den Nordischen Filmtagen

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Die Preisträger der diesjährigen Nordischen Filmtage stehen fest. Auszeichnungen gehen nach Finnland, Schweden und Norwegen. Auch der Eröffnungsfilm bekommt einen Preis. Der Hauptgewinner aber kommt aus Island.

Lübeck | Der Hauptpreis der Nordischen Filmtage Lübeck geht an den isländischen Spielfilm „Straße der Hoffnung“ (Vonarstræti) des Regisseurs Baldvin Z. Stellvertretend für den Filmemacher nahm der Hauptdarsteller Thorsteinn Bachmann am Sonnabend den mit 12.500 Euro dotierten NDR Filmpreis entgegen.

Die Jury begründete ihre Entscheidung mit der Handlung voll tiefer Menschlichkeit und der besonderen Leistung der Schauspieler. Der Film zeichnet am Beispiel von drei Schicksalen ein bedrückendes Porträt der isländischen Gesellschaft kurz vor der Finanzkrise des Jahres 2009.

Die Zuschauer dagegen entschieden sich für einen beschwingten Film und sprachen den mit 5000 Euro ausgestatteten Publikumspreis dem schwedischen Streifen „HalloHallo“ der Regisseurin Maria Blohm zu.

Insgesamt wurden bei der Filmpreisnacht im Theater Lübeck acht Auszeichnungen vergeben. Gleich drei davon gingen an Arbeiten aus Finnland, unter anderem an den Jugendfilm „Der Lehrjunge“ (Kinder- und Jugendfilmpreis, 5000 Euro) und den Dokumentarstreifen „Früher träumte ich vom Leben“ von Jukka Kärkkäinen und Sini Liimatainen (Dokumentarfilmpreis der Gewerkschaften, 2500 Euro). Der mit 2500 Euro dotierte Kirchliche Filmpreis Interfilm ging an den Eröffnungsfilm der 56. Nordischen Filmtage Lübeck, „1001 Gramm“ von Bent Hamer, der am 18. Dezember in die deutschen Kinos kommen soll.

Die Nordischen Filmtage Lübeck, die als europaweit größtes Festival für Filme aus Nord- und Nordosteuropa gelten, gehen am Sonntag zu Ende. Die Veranstalter rechnen mit insgesamt rund 28.000 Besuchern.

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erstellt am 02.Nov.2014 | 09:49 Uhr

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