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Metal Hammer Paradise : Heavy Metal im Ferienpark

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

4000 Fans feiern zwei Tage in Weißenhäuser Strand – mit allem Komfort.

shz.de von
erstellt am 17.Nov.2014 | 07:57 Uhr

Weissenhäuser Strand | Metal, Matsch und Bier seit den 70ern – das schlaucht auf Dauer, viele Metal-Fans sind in die Jahre gekommen. Deswegen hatte sich die Redaktion des „Metal Hammer“ genau das Richtige für die Altersgruppe ausgedacht und dies mit Veranstalter FKP Scorpio in die Tat umgesetzt. Mehr als 30 Stunden Metal von 28 Bands erlebten die Besucher – mit eigenem Bett, warmer Dusche und eigener Toilette. Dafür hatten die Veranstalter den gesamten Ferienpark in Weißenhäuser Strand für das „Metal Hammer Paradise“ frei gehalten.

Im Zentrum der lautstarken Auftritte auf dem Festival stand ein großes, 20 Meter hohes, beheiztes Zirkuszelt für 3000 Mann, in dem Bands wie D-A-D, Doro, Napalm Death, Saltatio Mortis, Power Wolf oder Edguy auftraten. Darüber gab Konzerte in zwei Sälen des Urlaubs-Resorts. Als dort Freedom-Call-Sänger Chris Bay die Menge aufforderte, ihre Arme zu schwenken, kam man sich fast vor wie im ZDF-Fernsehgarten. Currywurst und Pommes gab es zwar auch, aber fürs leibliche Wohl sorgten zudem elf Restaurants, Cafés, Bistros, Bars und Snack-Shops sowie ein Bäcker und ein Supermarkt.

Viele Metalheads waren mit Freundin, Frau und sogar Nachwuchs angereist, es herrschte die immer wieder beschworene „familiäre Atmosphäre“. Sandra Egge aus Wilster (Kreis Steinburg) beispielsweise hatte sich mit ihrer Familie eingemietet. „Die Zimmer sind ein Traum, und tagsüber gehen wir schwimmen“, sagte sie, während Tochter Cinja (10) auch schon zum kleinen Fan geworden ist und zumindest die „Pommesgabel“ schon gut beherrschte.

Im Preis inbegriffen waren alle Wellness- und Freizeitangebote des Ferienparks. Darüber freuten sich auch Britta und Iris, Teil einer achtköpfigen Gruppe aus dem Sauerland. „Wir lassen uns die Haut straffen. In unserem Alter braucht man das“, sagte Britta unumwunden, aber mit einem Schmunzeln.

Das Rahmenprogramm mit Lesungen, Workshops und Autogrammstunden sorgte für Unterhaltung abseits der Musik. Besonders die feucht-fröhlichen After-Show-Partys hatten es in sich. Da mischten sich die Musiker, von denen ein erklecklicher Teil auch hier übernachtete, unters trinkende Metal-Volk.

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