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Naturfilmfestival : Green Screen in Eckernförde: Treffpunkt der Naturfilmer

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Mit hochkarätigen Filmen will Green Screen will wieder Zehntausende Besucher nach Eckernförde locken.

shz.de von
erstellt am 01.Aug.2015 | 09:28 Uhr

Eckernförde | In diesem Jahr zum neunten Mal erwartet das Internationale Naturfilmfestival Green Screen vom 10. bis 14. September in Eckernförde wieder Tausende naturbegeisterte Festivalbesucher. Zusätzlich kommen über hundert Filmemacher aus aller Welt in die Stadt an der Ostsee. Green Screen ist mit 15.000 Festivalbesuchern und 10.000 Zuschauern bei weiteren Veranstaltungen während des Jahres das größte jährliche Naturfilmfestival Europas. Bereits am Montag startet der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag (sh:z) wieder eine Tour durch 14 Städte in Schleswig-Holstein.

Neumünster 3. August, 18.30 Uhr, Holstenhalle 2
Eckernförde 6. August, 18.30 Uhr, „Carls“
Schleswig 9. August, 11 Uhr, Capitol-Kino
Rendsburg 16. August, 10.30 Uhr, Kino-Center
Husum 18. August, 19.30 Uhr, Kino-Center
Eutin 20. August, 18 Uhr, Kommunales Kino
Wyk/Föhr 21. August, 10.30 Uhr, Filmtheater am Sandwall
Bad Oldesloe 22. August, 11 Uhr, Oho-Kinocenter
List/Sylt 22. August, 17 Uhr, Erlebniszentrum Naturgewalten
Kappeln 23. August, 11 Uhr, Capitol-Lichtspiele
Flensburg 25. August, 14.30 Uhr, „51 Stufen“
Elmshorn 26. August, 18 Uhr, Elsa-Brändström-Schule
Niebüll 27. August, 18 Uhr, Ecks Kino
Itzehoe 30. August, 11 Uhr, Cinemotion

Eckernförde ist mit Green Screen ein internationaler Treffpunkt für Experten des Naturfilms aus Deutschland, europäischen Ländern oder aus den USA, Japan oder Indien geworden. Filmemacher, Produzenten und Programmverantwortliche von Fernsehsendern, darunter Arte, BBC, ARD und ZDF, nutzen Green Screen als internationalen Branchentreff.

Jedes Jahr werden rund 200 Filmproduktionen aus aller Welt eingereicht, davon können 100 während des Festivals an sechs Spielstätten gezeigt werden. In 15 Kategorien werden Preise vergeben, von „Bester Kamera“ über „Bester ökologischer Film“ bis zum „Publikumspreis des sh:z“ – begehrte Trophäen in der internationalen Fachwelt.

Der Publikumspreis ist bei den Filmemachern besonders begehrt, denn er ist eine unmittelbare Reaktion von rund 4000 Zuschauern auf ihren Film. Eine Jury aus Journalisten und Filmemachern hat zuvor drei Beiträge ausgesucht, die in unterschiedliche Regionen der Erde führen: „Leben unter Störchen – ein Dorf im Vogelfieber“, „Seekühe mal ganz anders“ und „Wildes Sri Lanka“. Der Publikumspreis wird neben den anderen Green Screen-Preisen auf der Preisverleihungsgala am 12. September in der Eckernförder Stadthalle vor rund 500 Gästen verliehen.

Green Screen betont auch ein naturpädagogisches Ziel: Das Festival erreicht jährlich 8000 Schulkinder – rund 3500 beim Festival und weitere 4500 bei der Green Screen Schulkinowoche in sechs Städten Schleswig-Holsteins. Die Schüler diskutieren bei Aufführungen mit Filmemachern und Wissenschaftlern über die biologischen und ökologischen Themen der Filme. Außerdem haben bisher rund 400 Jugendliche in den einwöchigen Filmcamps des Festivals im Wildpark Eekholt eigene Filme gedreht. Begleitet von Filmemachen und Pädagogen entwickeln sie durch ihre intensive Beschäftigung mit einem Thema, seien es Störche, Fischotter oder Seeadler, ein nachhaltiges Interesse an der Natur und am Naturschutz.

> Der Festivalkatalog gibt einen Überblick über die Filme dieses Jahres und Hinweise zur Kartenbestellung per Mail oder im Vorverkauf. Er liegt auch in allen Geschäftsstellen des sh:z kostenlos aus oder kann bei Green Screen bestellt werden: Tel. 04351 - 47 0043.

> Weitere Informationen: www.greenscreen-festival.de

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