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Elbphilharmonie: Bericht wohl erst im Oktober

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Hamburg | Der Abschlussbericht des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses zur Kostenexplosion bei der Elbphilharmonie wird nach der Vertagung nun aller Voraussicht erst im Oktober vorliegen. Nachdem die Ausschussmitglieder den jüngsten Entwurf am Dienstagabend wegen etlicher Mängel zurückgewiesen haben, können die Fraktionen nun bis zum 18. August ihre Kritik konkretisieren. Die Opposition hatte in dem 750 Seiten starken Entwurf etwa eine fehlende Analyseleistung beklagt. Vielmehr enthalte der Bericht ein großes Durcheinander von Feststellungen und werde wissenschaft lichen Ansprüchen nicht gerecht. Die alleinregierende SPD konnte die Einwände in Teilen nachvollziehen und stimmte einer Vertagung zu. Im nun zu Ende gehenden Ausschuss untersuchten die Mitglieder den Zeitraum bis Ende 2008 - dabei geht es vor allem um den sogenannten Nachtrag 4, durch den die Kosten der Stadt von 114 auf 323 Millionen Euro stiegen. Inzwischen liegen die Gesamtkosten für das Konzerthaus am Hafen bei 789 Millionen Euro.

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erstellt am 08.Aug.2013 | 03:59 Uhr

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