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Camilla Läckberg: "Engel aus Eis" : Eiskalt erzählt - fast bis zum Ende

vom

Ein ehemaliger Geschichtslehrer und NS-Experte wird in der schwedischen Einöde ermordet. Kommen die Täter aus der Neonazi-Szene?

shz.de von
erstellt am 03.Mär.2011 | 07:17 Uhr

Bei ihr werden Mordermittlungen zur Familiensache. Camilla Läckberg heißt der mittlerweile nicht mehr ganz so neue Autorenstern am skandinavischen Krimihimmel. Die Schwedin hat gerade ihren neuesten Roman vorgelegt, in dem wieder das Ehepaar Erica und Patrick einem Verbrechen auf die Spur kommen. Dabei wagt Läckberg einen Ausflug in die vierziger Jahre, arbeitet parallel dazu die Familiengeschichte ihrer Titelheldin auf. Die permanenten Zeitsprünge sorgen für Tempo, ohne dass der Leser den Überblick verliert. Nur ein Problem gibt es: Das Ende ist nicht wirklich schlüssig. Wer letztlich warum zu einem Unterstützer der Nazis wurde und wer nicht - das wird dem Leser nicht wirklich deutlich. Schade, es versaut einen sonst gut konstruierten und fesselnd geschriebenen Krimi.
Camilla Läckberg: "Engel aus Eis", List, 19,95 Euro

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