I Am In Love : Die Ohren schmeichelnde Schwermut

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Mit ihrem elektronischen Indie-Pop wollen die Briten I Am In Love die Welt erobern.

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04. Juni 2011, 10:19 Uhr

Dominierende Keyboards, innnovative Beats aus dem Rechner und eine Stimme, die desöfteren ins Falsett abhebt. Nein, hier ist nicht von Erasure oder Jimmy Somerville die Rede, auch wenn gewisse Ähnlichkeiten nicht wegzudiskutieren sind, wie ebenfalls zu anderen Acts der 80er und 90er Jahre namens The Cure, OMD oder Prince.
I Am In Love kommen allerdings frisch aus Großbritannien und nehmen auf ihrem jetzt erschienenen Debüt-Album "Of Regard And Affection" solcherlei Fäden lediglich auf, um sie zu ihrem ganz eigenen, elektronisch geschwängerten Indie-Pop mit einer dezenten Prise Schwermut zu verarbeiten. Dabei kommen auch mal ein paar fachmännisch verfremdete E-Gitarren zum Einsatz.
Die Kompositionen sind catchy, der Sound ist ohrenschmeichelnd und fett, ohne Zweifel. In ihrer Heimat haben sich "I Am In Love" bereits zum Hit gemausert und für ausverkaufte Säle gesorgt. Wer sich für die teils etwas eigenwilligen Vocals von Frontmann Seb Twigden begeistern kann, der sollte in der Single-Auskopplung "I Want You" (siehe Video) einen guten Einstieg zu dem Quintett finden.
Bei Youtube gibt es dann noch einen recht aufschlussreichen "Unplugged"-Auftritt für die BBC mit zwei weiteren Songs zu schauen - sowie einen Remix der Single, bei dem sich rauchende Frauen beobachten lassen...
I Am In Love - "Of Regard And Affection" (Velocity Sounds/Rough Trade)
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