Aus der Zeit von „Deutschstunde“ : Briefe und Manuskripte von Siegfried Lenz wurden versteigert

Autographische Original-Manuskripte wie 'Schwierige Trauer oder: meine Grabrede' von Siegfried Lenz wurden im Auktionshaus Schloß Ahlden versteigert.
Autographische Original-Manuskripte wie "Schwierige Trauer oder: meine Grabrede" von Siegfried Lenz wurden im Auktionshaus Schloß Ahlden versteigert.

20.000 Erlös wurden auf der Auktion für Schriftstücke des 2014 verstorbenen Autoren erzielt.

shz.de von
08. September 2018, 19:04 Uhr

Ahlden | Für 20.000 Euro haben mehrere Briefe und Manuskripte des Schriftstellers Siegfried Lenz bei einer Auktion im niedersächsischen Ahlden die Besitzer gewechselt. Die in 13 Konvulute aufgeteilten Objekte gingen an einen Hamburger Verleger und an eine Sammlung, wie eine Sprecherin des Auktionshauses Schloss Ahlden am Samstag sagte.

Die 47 Blätter stammen von Elke Ernst, einer engen Freundin des Autors (1926-2014). Lenz hatte diese 1966 auf einer Lesereise in Darmstadt kennengelernt. Versteigert wurden vier Original-Manuskripte von 1966 und 1967 und private Briefe. Diese geben dem Auktionskatalog zufolge Einblicke in die Entstehung von Lenz' wichtigstem Roman „Deutschstunde“ (1968) über die Nazizeit und einen falsch verstandenen Pflichtbegriff.

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