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Bundesweite Aktion : Kontrollen in Fernbussen: Polizei registriert 146 unerlaubte Einreisen

vom

Vier illegale Einreisen wurden dabei in Flensburg verhindert. Bundesweit wurden mehr als 80.000 Passagiere kontrolliert.

shz.de von
erstellt am 05.Apr.2017 | 16:07 Uhr

Bad Bramstedt | Bei einem bundesweiten Großeinsatz gegen illegale Einreisen hat die Polizei 87.282 Fernbus-Passagiere in Grenznähe kontrolliert. Dabei hätten Hunderte Beamte zwischen dem 27. März und dem 2. April insgesamt 146 unerlaubt Eingereiste registriert, teilte die Bundespolizei in Potsdam am Mittwoch mit. Im vergangenen Jahr seien insgesamt fast 6000 unerlaubte Einreisen mit Fernbussen registriert worden. Zuerst hatte die „Bild“-Zeitung über die Aktion berichtet.

In Schleswig-Holstein wurden nach Angaben der Bundespolizeidirektion Nord in Bad Bramstedt 340 Busse mit rund 7000 Passagieren kontrolliert. In Flensburg seien vier unerlaubte Einreisen von Staatsangehörigen Afghanistans, Syriens, Nigerias und Albaniens verhindert worden. In Mecklenburg-Vorprommern wurden im Raum Pasewalk nahe der polnischen Grenze 14 gesuchte Personen entdeckt. Es seien keine Haftbefehle vollstreckt worden.

Bundesweit handelte es sich bei den illegal Eingereisten unter anderem um 17 somalische, 14 nigerianische, 13 albanische sowie je sieben algerische und ägyptische Staatsangehörige. 54 Personen hätten nicht über ein erforderliches Visum verfügt, und 84 hätten keinen Reisepass gehabt. Zudem seien 16 gefälschte Reisepässe und fünf gefälschte Visa festgestellt worden. 50 Reisende seien sofort zurückgeschickt und 37 weiteren nur die zeitweise Einreise erlaubt worden. 18 Menschen hätten Asyl beantragt und 37 Reisende seien an Ausländerbehörden oder Jugendämter weitergeleitet worden. Es seien auch mehrere offene Haftbefehle vollstreckt worden.

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