Segelwettbewerbe 2024 oder 2028 : Kieler Rat fasst Beschlüsse zu Olympia

Bei der Hamburger Bewerbung um die Olympischen Spiele 2024 werden die Segelregatten vor Kiel eingeplant.
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Bei der Hamburger Bewerbung um die Olympischen Spiele 2024 werden die Segelregatten vor Kiel eingeplant.

Heute Abend wird die Olympia-Partnerschaft mit Hamburg offiziell festgeklopft. Dafür muss auch Geld fließen.

shz.de von
27. April 2015, 16:01 Uhr

Kiel | Mit zwei Beschlüssen will die Kieler Ratsversammlung am Montag die Bewerbung als Segelstandort bei den Olympischen Spielen 2024 unterfüttern. In einer Sondersitzung sollen nun auch formal das Olympiazentrum Schilksee als Hauptstandort und Holtenau als möglicher Nebenstandort festgelegt werden. Zudem ist vorgesehen, für weitere Schritte 730.000 Euro freizugeben.

Davon sollen nach der Vorlage von Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD) 500.000 Euro aus Mehrerträgen bei der Grundsteuer kommen und der Rest aus Zinseinsparungen. Über Olympia soll es auch einen Bürgerentscheid geben. Kiel wird die Segelregatten austragen, wenn Hamburg Olympiastadt wird.

Kiel steht seit zwei Wochen als Olympia-Partner für die Hamburger Bewerbung fest. Sowohl in Hamburg als auch in Kiel ist in Test-Umfragen eine Pro-Olympia-Stimmung festgestellt worden. Beobachter gehen davon aus, dass die Spiele 2024 vermutlich nicht nach Hamburg gehen, da kaum ein Bewerber den Zuschlag bei der ersten Bewerbungen bekommt. Deswegen geht der Blick auch schon Richtung 2028.

Kiel war von Anfang an der große Favorit unter den Aspiranten für die Segelwettbewerbe. Ebenfalls beworben hatten sich Lübeck, Rostock und Cuxhaven. Kiel profitierte vom Ruf als Stadt mit einem weltbekannten Segel-Revier. Kiel brauche man im Segelsport und darüber hinaus nicht mehr zu erklären, meinte der Präsident des Deutschen Segler-Verbandes, Andreas Lochbrunner.

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