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Olympische Segelwettbewerbe 2024 : Kiel will Olympia an die Förde holen

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Es ist noch ein bisschen Zeit, aber Kiel geht jetzt schon in die Offensive: Die Stadt möchte die Olympischen Segelwettbewerbe 2024 an die Förde holen und startet mit einer Werbekampagne, die sich sehen lassen kann.

shz.de von
erstellt am 14.Nov.2014 | 14:30 Uhr

Kiel | Der Deutsche Olympische Sportbund hat entschieden: Die Olympischen Spiele 2024 könnten entweder in Berlin oder in Hamburg ausgetragen werden – vorausgesetzt, dass Deutschland den Zuschlag erhält. Sollte die Wahl auf die Stadt an der Elbe treffen, müssen zwei Städte an der Ostsee miteinander konkurrieren: Kiel und Lübeck.

Die Landeshauptstadt verschwendet keine Zeit, um auf die Entscheidung zu warten und startet bereits am Freitag öffentlich mit einer Werbekampagne für die Fördestadt. 

Die Idee sieht so aus: Man möchte die Wettbewerbe in Schilksee am Ende der Nordmole stattfinden lassen. Nach 1936 und 1972 würden die Wettkämpfe zum insgesamt dritten Mal in Kiel stattfinden.

Neben dem Olympiastützpunkt Schilksee geht die Stadt Kiel mit einem zweiten möglichen Segelquartier ins Rennen. Die Alternative ist das ehemalige Marineflieger-Areal in Holtenau. „Wir sind in der komfortablen Lage, zwei hervorragende Segelquartiere anbieten zu können“, sagte Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD) am Freitag. Zuvor hatte er Hamburgs Sportsenator Michael Neumann (SPD) auf einer einstündigen Schifffahrt die Pläne vorgestellt. Es ist noch nicht entschieden, wo im Falle eines Hamburger Zuschlags für eine Olympiabewerbung gesegelt wird.

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