Sozialer Brennpunkt : Kiel-Gaarden: Ein Stadtteil schafft sich ab

Avatar_shz von 01. Februar 2011, 07:19 Uhr

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Ihre Heimat ist Kiel -Gaarden: Jörg und Astrid fühlen sich hier gut aufgehoben. In der Kieler Innenstadt werden wir oft weggetreten, wenn sie um etwas Kleingeld betteln. Der 42 jährige lebt von 230 Euro Hartz IV im Monat, nach Abzug seiner Unkosten.
Ihre Heimat ist Kiel -Gaarden: Jörg und Astrid fühlen sich hier gut aufgehoben. In der Kieler Innenstadt werden wir oft weggetreten, wenn sie um etwas Kleingeld betteln. Der 42 jährige lebt von 230 Euro Hartz IV im Monat, nach Abzug seiner Unkosten.

Früher war Kiel-Gaarden ein angesehener Arbeiter-Stadtteil, doch er entwickelt sich zum Problem. In Online-Portalen wird vor Gaarden als "No-Go-Area" gewarnt.

Kiel | Mord, Raub, Drogendealer mit Goldkettchen in aufgemotzten BMWs und Kinder in bitterer Armut - ein Quartier schmiert ab. Die Rede ist nicht vom Berliner Brennpunkt Neukölln, sondern vom Kieler Stadtteil Gaarden. 40 Prozent der 17.000 Bürger erhalten dort ihr Geld vom Amt. Zwei Drittel der Kinder und Jugendlichen leben von Sozialhilfe, mehr als die Hälft...

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