Nordsee, Ostsee, Binnengewässer : Kältewelle in SH: Auf den Meeren bildet sich schon Eis

<p>Dass auch Marinegeschütze aufgrund der derzeit dauerhaft herrschenden klirrenden Kälte gefrieren können, zeigte sich beim Einlauf des ständigen Minenabwehrverbandes 1 der NATO (SNMCMG 1 - Standing NATO Mine Counter Measureses Group 1) im Kieler Tirpitzhafen.</p>

Dass auch Marinegeschütze aufgrund der derzeit dauerhaft herrschenden klirrenden Kälte gefrieren können, zeigte sich beim Einlauf des ständigen Minenabwehrverbandes 1 der NATO (SNMCMG 1 - Standing NATO Mine Counter Measureses Group 1) im Kieler Tirpitzhafen.

In Schleswig, Kiel und Heiligenhafen schwimmt schon Eis, teilweise auch auf der Nordsee. Es wird vor Eisdrift gewarnt.

shz.de von
01. März 2018, 16:29 Uhr

Hamburg/Kiel | Der eisige Frühlingsbeginn lässt die Meere an Schleswig-Holsteins Küsten weiter zufrieren. An der Ostsee hat sich den Angaben des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie zufolge in den Häfen von Schleswig, Kiel und Heiligenhafen bereits dünnes Eis gebildet. Wegen der zum Teil starken Winde aus nördlichen bis östlichen Richtungen warnte das BSH vor einer möglichen Eisdrift.

An den Küsten der Nordsee ist das Wasser noch offen. In einigen Häfen gibt es aber auch dort schon dünnes Eis, hieß es.

Die Behinderungen der Binnenschifffahrt im Norden dauern an:

  • Wegen Eisganges ist der Elbe-Lübeck-Kanal zwischen Lauenburg und Lübeck nach Angaben der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung bereits seit Mittwoch fast auf ganzer Länge gesperrt.
  • Auf der Elbe ist die Schifffahrt zwischen den Häfen Dömitz in Mecklenburg-Vorpommern und Bleckede in Niedersachsen behindert, am Hafen Lauenburg und an der Schleuse Geesthacht sind Eisbrecher im Einsatz.
  • Wegen des Eisgangs warnte das BSH, dass auf der gesamten Länge der Schlei zwischen Kappeln und Schleswig das Befahren mit Schiffen ohne Eisverstärkung beziehungsweise Stahlschiffen mit niedriger Maschinenleistung schwierig sei. Holzschiffe sollten sogar dann in den Häfen bleiben, wenn sie einen Eisschutz haben, hieß es.

Die Behörden warnten in dem Zusammenhang vor dem Betreten gefrorener Gewässer. Das Eis sei noch zu dünn und nicht tragfähig, hieß es.

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