Experten geben Antworten : Jetzt im Video-Chat: Was Azubis in Corona-Zeiten wissen müssen

Wer sich aktuell in einer Ausbildung befindet oder im Sommer ins Berufsleben starten will, hat in Corona-Zeiten wahrscheinlich viele Fragen. Auf shz.de stehen Donnerstag fünf Experten Rede und Antwort.

Wer sich aktuell in einer Ausbildung befindet oder im Sommer ins Berufsleben starten will, hat in Corona-Zeiten wahrscheinlich viele Fragen. Auf shz.de stehen Donnerstag fünf Experten Rede und Antwort.

Auszubildende haben in der Corona-Krise viele Sorgen. Fachleute aus SH beantworten die Fragen unserer Leser.

fju_maj_0203 von
31. März 2020, 20:42 Uhr

kiel | Ist die Anerkennung meiner Ausbildung gefährdet, wenn Betriebe auf Sparflamme arbeiten und die Berufsschule nicht stattfindet? Bekommen auch Azubis Kurzarbeitergeld? Kann ich bei einer verschobenen Abschluss-Prüfung mit einer milderen Benotung rechnen, weil Ausbildungs-Inhalte weggefallen sind? Welche Chancen habe ich, wenn ich mich jetzt bei einem Betrieb bewerben will?

Hier geht es zum Live-Video-Chat. Start ist um 15 Uhr.
In Video-Chat auf shz.de stehen Fachleute live Rede und Antwort. Hier können Nutzer direkt unter dem Video ihre Fragen stellen. Auch vorab kann jeder ab sofort Fragen mailen: an redaktion.sh@shz.de, Betreff: Ausbildung

Das sind nur Beispiele für viele drängende Fragen, mit denen sich der berufliche Nachwuchs in Corona-Zeiten konfrontiert sieht. Der sh:z hat eine Experten-Runde zusammengestellt, um Antworten zu geben: Am Donnerstag von 15 bis mindestens 16 Uhr klären fünf Fachleute das Wichtigste, was Betroffene im aktuellen Ausnahme-Zustand über die Berufsausbildung wissen müssen.

Dabei sind:

  • Thorben Flohr, Ausbildungsberater der Handwerkskammer Lübeck,
  • Therese Seeck, Ausbildungsberaterin der Industrie- und Handelskammer Flensburg,
  • Peter Gorzkulla-Lüdemann, Geschäftsfeldleiter Ausbildungsmarkt der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit,
  • Gerhard Müller, Chef des Regionalen Berufsbildungszentrums Wirtschaft in Kiel
  • und André Wolck aus Schleswig, einer von 16 regionalen Ausbildungsbetreuern in Diensten des Landes.

Experten antworten im Video-Chat

Auch im Wirtschaftsministerium in Kiel ist man sich des Bedarfs an Orientierung unter den jungen Leuten bewusst:

Das größte Thema ist natürlich das Ablegen von Zwischen- oder Abschlussprüfungen Harald Haase, Ministeriumssprecher
 

Ähnliches gelte für den Umgang mit der ausgesetzten Berufsschulpflicht. Der daraus folgende Einsatz im Betrieb sei wegen Schließungen oft unmöglich. „Auch Kündigungen auf Grund von Insolvenz stellen ein Problem für Auszubildende dar.“

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