Insel-Küche : Krabben können mehr als Brötchen

Die Tiere werden vor der Föhrer Küste gefangen.
Foto:
1 von 2
Die Tiere werden vor der Föhrer Küste gefangen.

Vom Arme-Leute-Essen zur teuren Delikatesse: Mit den Meerestieren lassen sich herrliche Gerichte zaubern.

von
02. Dezember 2015, 20:24 Uhr

Früher waren Krabben, auf den Inseln auch Porren genannt, ein einfaches und nahrhaftes Arme-Leute-Essen, das sich die Insel- und Halligbewohner mit der Gliep, einem an einem Holzstab befestigten, breiten Schiebenetz, aus dem Watt holten. Heute gelten sie fangfrisch vom Kutter als besondere Delikatesse und für viele Gäste gehört der Biss ins Krabbenbrötchen zum Nordsee-Urlaub genauso dazu wie eine Wattwanderung oder eine Radtour.

Doch nicht nur im Brötchen schmecken die Nordseegarnelen, man kann sie auf vielerlei Art auch zu warmen Mahlzeiten verarbeiten.

Ob klassische Krabbensuppe, knusprig gebratene und mit den Schalentieren bestreute „Büsumer Scholle“ oder deftiges „Halligbrot“, ein mit Butter bestrichenes, dick mit Krabben und Spiegeleiern belegtes dunkles Vollkornbrot – in den Föhrer und Amrumer Restaurants findet man eine große Auswahl an leckeren Krabbengerichten.

Und auch, wer im Urlaub selbst kochen, dabei aber keinen großen Aufwand treiben will, kann mit Krabben schnell ein kleines Festessen zaubern. Die Porren einfach zu Pellkartoffeln mit Butter reichen, oder, wenn es etwas gehaltvoller sein soll, mit einer leckeren Sahnesoße.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen