Feuer in SH : In Flensburg brannte eine Gartenlaube - in Kiel ein Haus

Warten auf das Löschwasser: Die Feuerwehr konnte ein Einstürzen der Laube nicht verhindern.
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Warten auf das Löschwasser: Die Feuerwehr konnte ein Einstürzen der Laube nicht verhindern.

Zwei Brände in SH hielten die Wehren auf Trab: In Flensburg erschwerte ein geplatztes Rohr die Löscharbeiten.

shz.de von
31. Januar 2015, 11:44 Uhr

Ein Feuer in einer Gartenkolonie im Flensburger Westen hat der Feuerwehr in der Nacht zu Samstag viel Arbeit beschert.

Die Laube stand lichterloh in Flammen. Das Feuer wurde vom Laubenbesitzer kurz nach Mitternacht gemeldet. Er hatte sich in der Laube aufgehalten und bemerkt, dass darin plötzlich Feuer ausgebrochen war. Der Mann rettete sich ins Freie. Er blieb unverletzt.

Die Feuerwehr konnte einige Zeit nicht löschen – denn nachdem das Wasser aus den Tanks der Löschfahrzeuge aufgebraucht war und dieses eigentlich aus dem nahegelegenen Hydranten nachfließen sollte, plätscherte es aus diesem nur noch. Der Grund dafür war schnell gefunden. Das Löschwasser sprudelte an der Zuwegung zur Gartenkolonie aus der Straße. Vermutlich war aufgrund der großen Kälte das unterirdische Rohr zum Hydranten geplatzt.

Der Einsatzleiter ließ sofort neben der bereits eingetroffenen Freiwilligen Feuerwehr Weiche auch die Wehr aus Klues nachalarmieren, um eine Schlauchleitung über mehrere hundert Meter von der Westerallee bis zur Gartenkolonie zu verlegen.

Bis dahin mussten sich die Einsatzkräfte darauf beschränken, mit dem wenigen zur Verfügung stehenden Wasser ein Übergreifen der Flammen auf zwei direkt angrenzende Lauben zu verhindern – was auch gelang.

Das große Gartenhaus am Ende der Kolonie brannte jedoch vollständig nieder und stürzte noch während der Löscharbeiten zusammen.

Die Polizei nahm bereits während der Löscharbeiten erste Ermittlungen zur Brandursache auf.

Im Keller eines Mehrfamilienhaus in Kiel ist bereits am Freitagabend ein Feuer ausgebrochen. Wie ein Polizeisprecher am Samstagmorgen sagte, war der Brand gegen 22.20 Uhr entdeckt worden.

Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr evakuierten das Gebäude. Die Bewohner wurden in Notunterkünften untergebracht, sie blieben unverletzt. Die Wohnungen wurden nach Angaben des Polizeisprechers nicht zerstört.

Die Höhe des Sachschadens sowie die Brandursache sind zunächst unklar.

Blaulichtmonitor



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