Björn Paulsen im Finale bei X Factor : "Ich wollte nur ins Finale"

Björn Paulsen bei Jury-Mitglied Sarah Connor.  Foto: Vox
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Björn Paulsen bei Jury-Mitglied Sarah Connor. Foto: Vox

Sonntagabend steht der Hobby-Musiker Björn Paulsen aus Niebüll im Finale von "X Factor". Er wird einen seiner selbst komponierten Songs singen, mit denen er das Publikum schon mehrfach für sich einnahm.

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25. November 2012, 05:06 Uhr

Düsseldorf/Niebüll | Wie ist es, im Finale zu stehen?
Super, ganz klar. Ich bin überwältigt, dass ich es so weit geschafft habe.
Nach Ihrem ersten Song im Halbfinale wirkten Sie etwas nervös, haben aber dennoch auf die Kritik von Juror H.P. Baxxter, der sagte, Ihre Songs seien immer dieselben, perfekt gekontert. Ihr Satz "das ist bei dir ja auch nicht anders" sorgte ganz schön für Lacher.
Ja, ich war irgendwie darauf vorbereitet und hatte mir schon gedacht, dass die Juroren an dieser Stelle etwas Doofes sagen, um ihren eigenen Kandidaten zu puschen, denn sie können das Publikum ziemlich beeinflussen.
Wie haben Sie sich gefühlt, als es beim Halbfinale am vergangenen Sonntag hieß, dass Sie noch mal ins Gesangsduell müssen?
Ich war schon nervös. Und ausgerechnet gegen Barne zu singen, mit dem ich mich angefreundet habe, hat die Sache nicht besser gemacht.
Die letzte Hürde steht kurz bevor, was haben Sie sich für das Finale vorgenommen?
Eigentlich nur, ruhig zu bleiben. Ich wollte es gerne bis ins Finale schaffen und da bin ich nun. Ich muss nicht unbedingt gewinnen, es geht mir um die Musik und die werde ich so oder so machen. Klar ist es verlockend, zu gewinnen und damit einen Plattenvertrag mit Sony zu bekommen. Auf der anderen Seite hat man ohne Vertrag aber selber in der Hand, was man macht.
Wie geht es also weiter, falls Sie nicht gewinnen? Hören wir weiterhin von Björn Paulsen?
Definitiv. Ich habe mittlerweile genug Material zusammen, um ein Soloalbum herauszubringen. Einige Songs wurden mit bekannten Musikern komponiert, deswegen glaube ich, dass es gut anlaufen wird.
Soloalbum - das heißt, die CD wird ohne Ihre Band, die Freizeithelden, produziert?
Nein, die Jungs werden auf jeden Fall mit eingebunden. Außerdem gehen wir gemeinsam auf Tour, sobald "X Factor" vorbei ist. Der Auftakt ist am 8. Dezember, natürlich in meiner Heimatstadt Niebüll. Wo es danach hingeht, wird dann auf der Homepage der Freizeithelden stehen.
Hat sich schon viel für Sie verändert, seit Sie bei "X Factor" zu sehen sind?
Ich werde schon ziemlich häufig erkannt und gebe Autogramme. Manchmal werde ich auf der Straße nur mit großen Augen angeguckt, aber ich finde es eigentlich besser, direkt angesprochen zu werden.
Haben Sie schon viele "Groupies"?
(lacht) Ja, ein paar auf jeden Fall. Manche Mädels schreiben ganz normal, andere sehr verliebt. Bevor ich wegen der Liveshows nach Düsseldorf gefahren bin, habe ich die E-Mails meistens mit meiner Frau Steffi zusammen gelesen, sie geht da ganz entspannt mit um.
Gibt es etwas, worauf Sie sich freuen können, falls Sie nicht gewinnen?
Ja, ich freue mich auf zuhause. Einfach mit den Kindern und Steffi abhängen, dass könnte ich gut mal wieder haben. Es ist jetzt schon eine ganz schön lange Zeit, dass wir getrennt sind. Und auf ein entspanntes Weihnachtsfest mit der Family freue ich mich auch.
Wer ist für die Final-Show Ihr persönlicher Favorit, wer, denken Sie wird gewinnen?
Ich glaube, das die Band Mrs. Greenbird gewinnen wird.

"X Factor": Ob Björn als Sieger aus dem Finale hervorgeht, wird Sonntagabend um 20.15 Uhr auf Vox zu sehen sein. In Niebüll wird als kleine Form von Public Viewing die Sendung im "Café Kö", "Wattwurm" und "NF" live übertragen. Stimmen Sie für Björn Paulsen ab: Tel. 01379/101003 (0,50 Euro/Anruf, dt. Festnetz nutzen! Mobil viel teurer.)

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