Lübeck : Hund bedroht Spaziergänger

Der 17-Jährige war im Dunkeln unterwegs, als sich das Tier ihm bedrohlich näherte und umkreiste. Die Polizei sucht Zeugen.

shz.de von
31. Januar 2018, 14:53 Uhr

Lübeck | Bei einem Spaziergang wurde ein 17-jähriger Lübecker von einem Hunden bedroht, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Sie ermittelt wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung

Der Jugendliche ging mit einer Taschenlampe am Dienstagabend gegen 22.05 Uhr an dem Spielplatz „Hirtenstraße“ vorbei in Richtung der B207-Unterführung zur Billrothstraße. Zur gleichen Zeit saß ein Pärchen auf dem Spielplatz, das seine beiden Hunde frei laufen ließ. Die Frau fühlte sich offenbar durch das Licht der Taschenlampe des Fußgängers provoziert und folgte dem jungen Mann. Dabei soll sie einen der Hunde zu sich herangeholt und mit dem Befehl „Fass!“ in Richtung des Jungen haben.

Der Hund soll daraufhin auf den Geschädigten zugestürmt sein und ihn bedrohlich umkreist haben. Zu einem Biss kam es jedoch nicht, wie die Polizei weiter mitteilte. Nachdem das Pärchen etwas für den Geschädigten Unverständliches gesagt hatte, setzte es seinen Weg in Richtung der Berliner Allee fort.

Die Beamten haben die Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung aufgenommen und bittet um Hinweise zu dem Pärchen und dessen Hunde.

Die Frau wird als 35-40 Jahre alt und 160-165 cm groß beschrieben. Sie hatte braune, schulterlange, lockige Haare und war bekleidet mit einer pinken Jacke sowie Jeans. Das Erscheinungsbild ihres Begleiters wird als asiatisch beschrieben. Der Mann war ca. 30 Jahre alt und etwa 180 cm bis 185 cm groß. Die Rasse des Hundes konnte von dem 17-Jährigen nicht benannt werden. Es soll sich um einen kräftigeren weißen Hund mit schwarzen Flecken gehandelt haben. Der zweite Hund, den das Pärchen geführt hatte, wurde als klein und mit weißem Fell beschrieben.

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