Nach Elb-Link-Insolvenz : Hoffnung für Neustart der Elbfähre Cuxhaven-Brunsbüttel

Die Elb-Link-Fährgesellschaft hatte Ende November Insolvenz beantragt.

Die Elb-Link-Fährgesellschaft hatte Ende November Insolvenz beantragt.

Das niedersächsische Wirtschaftsministerium will sich weiterhin für die Fährverbindung einsetzen. Eine Prüfung läuft.

shz.de von
02. März 2018, 19:41 Uhr

Cuxhaven | Nach der Einstellung der Fährverbindung zwischen Cuxhaven und Brunsbüttel im Oktober gibt es offenbar wieder Hoffnung auf eine Wiederbelebung der Strecke. Das geht aus einer Antwort des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der FDP hervor. Darin heißt es: „Die Landesregierung wird sich auch weiterhin für eine dauerhafte Fährverbindung zwischen Cuxhaven und Brunsbüttel einsetzen.“

Nach Angaben des Ministeriums hatte sich Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) am 24. Januar zum vertraulichen Gespräch mit dem Geschäftsführer der BREB-Reederei, Arne Ehlers, getroffen. Dabei habe BREB auch angeboten, „die fachliche Expertise verschiedener, in der Hafenwirtschaft tätiger Unternehmen zu bündeln, die gemeinsam einen Betrieb der Fährverbindung zu prüfen bereit sind“.

Der Betreiber der bisherigen Verbindung, die Elb-Link Fährgesellschaft, hatte im November Insolvenz beantragt. In Cuxhaven wird seit dem Aus für die Elbfähre über ein Fördermodell nachgedacht. Dabei könnte die öffentliche Hand Fährschiffe kaufen und diese dann an einen Betreiber weitervermieten. Nach Informationen unserer Redaktion wird in Regierungskreisen ein solches Modell derzeit geprüft.

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