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Bundesliga und Champions League : Handball: Flensburg verliert, Kiel spielt unentschieden

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Mit einem Sieg gegen Hannover-Burgdorf hätte Flensburg-Handewitt in der Handball-Bundesliga wieder auf Tabellenplatz zwei vorrücken können. Doch es kam anders – die SG verliert mit 27:26 (16:18). Der THW wird in der Champions-League-Vorrunde Gruppensieger.

Hannover | Nach zuletzt mäßigen Leistungen hat sich der Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf mit einem überraschenden 27:26 (16:18)-Sieg gegen die SG Flensburg-Handewitt zurückgemeldet. In der mit 4100 Zuschauern ausverkauften Halle waren Vasko Sevaljevic (8), Runar Karason und Mait Patrail (je 4) die erfolgreichsten Torschützen für Burgdorf. Anders Eggert traf elfmal für Flensburg, Thomas Mogensen fünfmal.

Die TSV lag in der ersten Halbzeit bis auf das 1:0 durchweg zurück, steigerte sich aber nach der Pause erheblich. Torwart Nikolai Weber war ein sicherer Rückhalt, der Montenegriner Vasko Sebaljevic machte sein bisher bestes Spiel für Burgdorf. Die personell geschwächten Flensburger, bei denen unter anderem Weltklasse-Keeper Matthias Anderson fehlte, blieben in der Schlussphase zwölf Minuten ohne Treffer. So kam die SG in der zweiten Hälfte nur noch auf acht Tore.

Der deutsche Meister aus Kiel hat unterdessen den Gruppensieg in der Champions-League-Vorrunde perfekt gemacht. Der THW erkämpfte sich am Sonntag ein 28:28 (13:16)-Unentschieden beim polnischen Meister KS Vive Kielce. Vor dem letzten Gruppenspieltag am kommenden Mittwoch daheim gegen den FC Porto haben die Kieler 15 Punkte auf ihrem Konto und sind damit von den Verfolgern KIF Kolding Kopenhagen (12) und Kielce (11) nicht mehr einzuholen.

Marko Vujin (10/3) und René Toft Hansen (6) erzielten vor 9800 Zuschauern die meisten Tore für den deutschen Rekordmeister. Michal Jurecki (8) und Ivan Cupic (5) trafen für die Gäste am häufigsten.

Die Kieler taten sich mit dem Starensemble, in dem einige ehemalige Bundesligaspieler stehen, wie schon bei der 29:34-Niederlage im Hinspiel äußerst schwer. Die vom einstigen Weltklassehandballer Talant Duschebajew trainierten Polen nahmen Kiels Kapitän Filip Jicha weitgehend aus dem Spiel und hatten mit dieser Maßnahme über weite Strecken Erfolg.

Kielce gab sich auch nach dem 22:25 (49.) nicht geschlagen und glich wieder aus. THW-Keeper Johan Sjöstrand war danach ein Garant dafür, dass die Kieler Hoffnungen auf den achten Sieg im neunten Vorrundenspiel intakt blieben. Der gelang zwar nicht mehr. Letztlich reichte dem Team von Trainer Alfred Gislason aber der eine Punkt zum Gruppensieg.

Der SG-Ticker zum Nachlesen:

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erstellt am 12.Feb.2014 | 00:00 Uhr

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