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Angst vor Wohnungseinbrüchen : Hamburgs Banken gehen die Schließfächer aus

vom
Aus der Onlineredaktion

Immer mehr Kunden wollen wertvolle Gegenstände einschließen. Doch die Nachfrage überschreitet bald die Kapazitäten.

shz.de von
erstellt am 17.Mai.2016 | 13:42 Uhr

Hamburg | Wegen einer zunehmenden Angst vor Wohnungseinbrüchen werden in Hamburgs Banken nach einem Bericht des „Hamburger Abendblatts“ die Schließfächer knapp. In einigen Filialen in der Hansestadt gebe es bereits Wartelisten, berichtete die Zeitung (Montagausgabe). So hat die Sparda-Bank demnach keine freien Fächer mehr. Demnächst werde sie deshalb einen neuen Tresorraum mit 800 Fächern in einer Filiale in Hamburg-Niendorf eröffnen. Bei der Hamburger Sparkasse (Haspa) dagegen gebe es noch Kapazitäten. „Die Auslastung hat sich aber in den letzten Jahren um zehn Prozentpunkte erhöht“, sagte Sprecherin Stefanie von Carlsburg.

Mit insgesamt 200.000 Schließfächern verteilt auf fast alle 150 Filialen sei die Haspa bundesweit der größte Anbieter. Laut Carlsburg ist ein Grund für die gestiegene Nachfrage nach Banktresoren die Sorge um Wohnungseinbrüche. Auch ein Commerzbank-Sprecher machte ein verstärktes Sicherheitsbedürfnis bei den Kunden als Grund aus. Ein weiterer Grund ist dem Zeitungsbericht zufolge die höhere Nachfrage nach Edelmetallen wie Goldbarren- und münzen, die auch bevorzugt in Tresoren gelagert werden.

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