Suche nach neuem Umweltminister : Habeck-Nachfolge: Monika Heinold sieht Spielball bei Konstantin von Notz

Konstantin von Notz in der TV-Sendung „Anne Will“.

Konstantin von Notz in der TV-Sendung „Anne Will“.

Als heißer Kandidat für die Habeck-Nachfolge gilt Konstantin von Notz. Womöglich muss nur er sich noch entscheiden.

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06. Februar 2018, 20:34 Uhr

Berlin/Kiel | Es gilt hinter vorgehaltener Hand bereits als ausgemachte Sache, noch aber halten sich die Grünen bedeckt, wer die Nachfolge für Umweltminister Robert Habeck in Schleswig-Holstein antritt – womöglich weil sich der aussichtsreichste Kandidat selbst noch nicht festgelegt hat.

Konstantin von Notz sei „ein hervorragender Kandidat. Schauen wir mal, wie er sich entscheidet“, sagte Finanzministerin Monika Heinold von den Grünen am Dienstag dem „Norddeutschen Rundfunk“ (NDR). Bisher hatte der 47-jährige Habeck-Freund nur gesagt, er schließe nichts aus. Und dabei blieb er auch, nachdem sich Heinold geäußert hatte. Für die Grünen klingt es allerdings so, als sei von Notz der ausgemachte Kandidat.

Der Jurist von Notz wurde gerade zum Vize der Bundestagsfraktion wiedergewählt, steht als weithin anerkannter Experte für Innen- und Netzpolitik bei Tagesschau & Co medial ebenso seinen Mann wie als Grünen-Obmann im NSA-Untersuchungsausschuss. In Schleswig-Holstein würde er Habeck folgen, der nach einer achtmonatigen Übergangszeit sein Amt als Minister abgibt und sich dann voll und ganz seiner neuen Aufgabe als Bundesvorsitzender der Grünen widmet.

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