Unfallgefahr : Glatte Straßen in Hamburg und Schleswig-Holstein

Wenn das Auto bei Glatteis ins Rutschen gerät, sollten Fahrer nicht zu stark bremsen. Das könnte die Situation verschärfen.
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Wenn das Auto bei Glatteis ins Rutschen gerät, sollten Fahrer nicht zu stark bremsen. Das könnte die Situation verschärfen.

Der Deutsche Wetterdienst sagt bis zu zwei Zentimeter Neuschnee voraus. Die Folge: Gefrierende Nässe, Schneematsch und lange Staus in Hamburg.

shz.de von
22. Januar 2018, 10:20 Uhr

Kiel/Hamburg | Autofahrer in Hamburg und Schleswig-Holstein müssen sich zum Wochenstart immer wieder auf Glätte einstellen. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes vom Montagmorgen fallen im Tagesverlauf bis zu zwei Zentimeter Neuschnee. Bei Temperaturen um die 0 bis maximal 2 Grad könne es hierdurch zu Glätte durch gefrierende Nässe und Schneematsch kommen. Insbesondere am Morgen müssten Autofahrer deshalb mit glatten Straßen rechnen.

Unfälle und lange Staus im Raum Hamburg

Im Hamburg sorgten Schnee und viel Verkehr am Montagmorgen so auch für lange Staus auf den Straßen. Auf der A1 gab es zwei Unfälle zwischen Hamburg-Harburg und Hamburg-Norderelbe, wie die Verkehrsleitzentrale mitteilte. Hier staute es sich in Richtung Norden auf acht Kilometern. Auch auf der A7 mussten Autofahrer Geduld mitbringen. Hier kam es zu acht Kilometern Stau zwischen Quickborn und Hamburg-Stellingen und neun Kilometern Stau zwischen Bahrenfeld und Schnelsen.

„Montagmorgen ist im Berufsverkehr immer eine besondere Situation. Da kommen auch viele Pendler aus Mecklenburg-Vorpommern zurück nach Hamburg“, sagte ein Sprecher der Verkehrsleitzentrale. Der Schnee sei da aber natürlich nicht gerade förderlich.

Bei einem Unfall zwischen Bad Bramstedt (Kreis Segeberg) und Großenaspe (Kreis Segeberg) ist ein 55-Jähriger zudem bereits am Sonntagmorgen schwer verletzt worden. Er sei mit seinem Auto auf einer Kreisstraße ins Schleudern geraten, teilte die Polizei am Montag mit. Die Straße war demnach eisglatt, sodass er von der Fahrbahn abkam. Der 55-Jährige wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Auf Sylt wurde ein Auto in der Nacht zum Montag aus einer Kurve geschleudert. Laut Polizei gab es keine Verletzten.

Wegen der kalten Luft im Elbraum und in Schleswig-Holstein sei erst in den kommenden Tagen mit milderem Wetter zu rechnen, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes der Deutschen Presse-Agentur.

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