zur Navigation springen

Butterfahrt nach Dänemark : Gelting-Faaborg-Fähre: Facebook-Gruppe aufgelöst

vom
Aus der Onlineredaktion

Es war nur noch eine Frage der Zeit, wann die Planer der Fähr-Route Gelting-Faaborg kapitulieren. Nun wurde die Facebook-Gruppe einfach gelöscht. Sie war das zentrale Bindeglied der Tausenden Befürworter.

shz.de von
erstellt am 30.Mär.2015 | 16:35 Uhr

Faaborg | Über 13.000 Fans zählte die 2012 gegründete Facebook-Gruppe „Gelting Færgen skal igang igen“. Die Initiatoren von der Reederei Nordisk Færgefart hatten sich auf die Fahnen geschrieben, der nie vergessenen Butterfahrt-Linie zwischen Gelting (nach späterer Planung Olpenitz) und Faaborg/Fünen in Dänemark wieder Leben einzuhauchen. Anfang des Jahres wurde klar, dass das Unterfangen gescheitert ist. Nun wurde die Facebook-Gruppe ohne Ankündigung und ohne weitere Informationen für die Förderer gelöscht.

Bis 1999 verkehrte die „Gelting Syd“ als Butterfähre zwischen Gelting-Mole und Faaborg.
Bis 1999 verkehrte die „Gelting Syd“ als Butterfähre zwischen Gelting-Mole und Faaborg. Foto: sh:z

Mit viel Aufwand und regelmäßigen, nostalgischen Foto-Beiträgen waren die Unterstützer über 2,5 Jahre bei Facebook auf die Wiederbelebung der beliebten Fähr-Route eingestimmt worden. Es wurden bereits Abfahrtzeiten und Speisepläne gezeigt. Doch die Zeitspanne wurde lang und länger – bis es im Oktober plötzlich ganz still wurde und sich kein Offizieller mehr zu Wort meldete. Zu dem Zeitpunkt verdichteten sich die Anzeichen, dass der kühne Plan bereits aussichtslos gescheitert war. Im Januar hatte shz.de dann über das Ende des nostalgischen Traumes berichtet.

Über Facebook hatte Nordisk Færgefart nicht nur nach Applaus, sondern auch nach finanziellen Unterstützern gesucht: Mit einer Vereinsgebühr von 200 Kronen (26 Euro) konnte man das Anliegen unterstützen und sollte so auf der Jungfernfahrt zu den ersten Passagieren gehören. Es bleibt zu hoffen, dass die zahlenden „Fahrgäste“ nun postal über das Ende der ergebnislosen Expedition unterrichtet werden und ihr Geld zurück erhalten.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen